Unwetter : Nach Dauerregen: Lage entspannt sich

'Land unter' im Kreis Herzogtum Lauenburg. Straßen wurden überschwemmt, Keller geflutet. Foto: tja
"Land unter" im Kreis Herzogtum Lauenburg. Straßen wurden überschwemmt, Keller geflutet. Foto: tja

Überflutete Keller und umgestürzte Bäume - am Mittwochmorgen waren die Feuerwehren im Norden gebietsweise im Dauereinsatz. Mittlerweile hat sich die Lage weitgehend beruhigt.

shz.de von
23. Mai 2013, 09:38 Uhr

Hamburg/Schwarzenbek/Niebüll | Starker Regen hat der Feuerwehr in Hamburg seit Dienstagnachmittag mehrere Einsätze beschert. Nach Auskunft eines Sprechers rückten die Einsatzkräfte mehr als zwanzig Mal wegen des Unwetters aus. Darunter waren Keller, die überflutet wurden und vier umgestürzte Bäume. Größere Schäden oder Verletzte habe es jedoch nicht gegeben.
Auch in Schwarzenbek sorgte der anhaltende Dauerregen für überschwemmte Keller. Feuerwehrleute setzten am Mittwoch Pumpen und Wassersauger ein, um das Wasser wieder nach draußen zu befördern, berichtete Schwarzenbeks Feuerwehrchef Martin Schröder. Weil zudem ein Regenrückhaltebecken großflächig über die Ufer trat, wurden mehrere Straßen in der Umgebung überschwemmt.

Einschränkungen beim Sylt-Shuttle


Trotz des 24-stündigen Dauerregens entspannte sich die Lage in weiten Teilen des Landes bereits am frühen Mittwochnachmittag wieder. "Bei kontinuierlichem Regen läuft das Wasser gut ab", sagte der Sprecher des Landesfeuerwehrverbandes, Holger Bauer, gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. Die Lage sei vergleichsweise ruhig. Die meisten Einsätze wurden am Morgen registriert.
Starker Wind sorgte an der Nordseeküste für Probleme: Für Campingfahrzeuge, Lkw mit leeren Anhängern, Fahrzeuge mit Gefahrengut sowie für Pkw mit Anhängern wurde der Sylt-Shuttle von Niebüll nach Westerland gesperrt. In der Nacht zum Donnerstag wurden die Einschränkungen aufgehoben.
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