Mann in Blutlache entdeckt : Mysteriöser Tod in Meldorf

Er lag in seiner Wohnung, umgeben von Blut. Doch Gewalteinwirkung kann die Polizei nicht entdecken. Der Tod eines Mannes in Meldorf gibt Rätsel auf.

shz.de von
08. Januar 2014, 07:09 Uhr

Meldorf | Die Blutspuren vor dem Haus, im Flur und im Fahrstuhl eines Mehrfamilienhauses mit 36 Wohnungen interessieren offenbar niemanden. Drei Tage vergehen, bis der Tote in seiner Wohnung gefunden wird. Der Sohn entdeckt die Leiche, in einer Blutlache liegend, in der Nacht zu Montag. Er hatte seinen Vater übers Wochenende nicht erreichen können und fuhr zu dem allein lebenden Mann, der um die 50 Jahre alt war.

Die Polizei beschlagnahmt die Wohnung, sichert Spuren. Obwohl der Tote Blut aus dem Ohr verloren hat, sind keine Anzeichen von Gewalt zu erkennen. Möglicherweise hat er einen stumpfen Schlag auf den Kopf bekommen, sagt ein Polizeisprecher. Das soll die Obduktion in Hamburg klären.

Auch ein Unfall sei möglich. Das Ergebnis der Obduktion steht noch nicht endgültig fest – die Rechtsmediziner konnten die Todesursache noch nicht genau klären. Die Ermittlungen dauern an.

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