Bad Segeberg : Möbel Kraft klagt gegen A20-Bau

Die Kraft-Klage richtet sich laut Medienberichten gegen den A20-Abschnitt zwischen Weede und Wittenborn im Süden von Bad Segeberg. Foto: dpa
Die Kraft-Klage richtet sich laut Medienberichten gegen den A20-Abschnitt zwischen Weede und Wittenborn im Süden von Bad Segeberg. Foto: dpa

Mehr Kunden, aber auch mehr Stau im Ort: Möbel Kraft hat Bedenken gegen den Bau der A20 und fordert laut Medienberichten den Ausbau einer Kreuzung in Bad Segeberg.

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05. Februar 2013, 05:17 Uhr

Hamburg/Bad Segeberg | Möbel Kraft klagt nach einem Bericht des Hamburger Abendblatts gegen den Planfeststellungsbeschluss für den Bau der A20. Das Bad Segeberger Möbelhaus befürchte, dass mit der neuen Autobahn zwar mehr Kunden kommen, es im Ort aber zu Staus kommt. "Wir wollen die Autobahn", sagte Kraft-Geschäftsführer Gunnar George. Zeitgleich müsse aber die Kreuzung ausgebaut werden, die im Zentrum von Bad Segeberg zum Kraft-Gelände führe. George: "Der Kunde kommt nicht wieder, wenn er einmal im Stau steht."
Bürgermeister Dieter Schönfeld kritisierte die Klage: "Kippt der Planfeststellungsbeschluss, wäre das für Bad Segeberg eine unerträgliche Situation", zitierte ihn die Zeitung. Bernd Jorkisch, Vizepräses der Industrie- und Handelskammer zu Lübeck hält die A20 gesamtwirtschaftlich gesehen für einen "Gewinn". Die Kraft-Klage richtet sich laut Abendblatt gegen den rund zehn Kilometer langen Abschnitt zwischen Weede und Wittenborn im Süden von Bad Segeberg. Das sechs Jahre dauernde Planfeststellungsverfahren war im April vergangenen Jahres abgeschlossen worden. Danach gingen insgesamt sieben Klagen beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig ein, unter anderem von Naturschutzverbänden.

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