Ministerin Rumpf setzt auf Deicherhöhungen

Kleiner Klima- und Küstengipfel: Bremens Umweltsenator Reinhard Loske (Bündnis 90/Die Grünen), Schleswig-Holsteins Umweltministerin Juliane Rumpf (CDU),    Hamburgs Umweltsenatorin Jutta Blankau (SPD),   Helge Wendenburg (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit),  Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Jürgen Seidel (CDU) sowie der  Umweltminister von Niedersachsen, Hans-Heinrich Sander (FDP, von links).  Foto: dpa
Kleiner Klima- und Küstengipfel: Bremens Umweltsenator Reinhard Loske (Bündnis 90/Die Grünen), Schleswig-Holsteins Umweltministerin Juliane Rumpf (CDU), Hamburgs Umweltsenatorin Jutta Blankau (SPD), Helge Wendenburg (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit), Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Jürgen Seidel (CDU) sowie der Umweltminister von Niedersachsen, Hans-Heinrich Sander (FDP, von links). Foto: dpa

Norddeutschlands Umweltminister haben sich zur ersten Regionalkonferenz über die Folgen des Klimawandels getroffen. Juliane Rumpf regte an, zunächst Daten zu sammeln.

Avatar_shz von
31. März 2011, 08:35 Uhr

Hamburg | Norddeutschlands Umweltminister und -senatoren sind in Hamburg zur ersten Regionalkonferenz über die Folgen des Klimawandels zusammengekommen. Die Ressortchefs von Hamburg, Bremen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern wollten sich auf der zweitägigen Konferenz zusammen mit Vertretern des Bundesumweltministeriums über Zukunftsszenarien in den Bereichen Küsten- und Naturschutz, Landwirtschaft, Tourismus, Häfen und Siedlungsentwicklung austauschen. Für die heute endende "Regionalkonferenz Klimaanpassung Küstenregion" sind rund 400 Fachleute angemeldet. Die zweite Regionalkonferenz soll 2012 in Bremerhaven stattfinden.
"Wichtig ist mir (...), dass jetzt ein Prozess in Gang kommt, wo wir miteinander diskutieren und versuchen Lösungen zu finden", sagte Hamburgs Umweltsenatorin Jutta Blankau (SPD). Am Ende müsse eine Planung für konkrete Aktionen stehen. Auch müsse in der Frage regenerativer Energien enger zusammengearbeitet werden. So müsse die Umstellung auf die Offshore-Windenergie beschleunigt werden.
Datenbasis fortlaufend verbessern
Schleswig-Holsteins Umweltministerin Juliane Rumpf (CDU) sagte, ihr Bundesland sei besonders vom Klimawandel betroffen. Unklar sei jedoch noch, in welchem Ausmaß genau. "Unser Ziel ist es, fortlaufend die Datenbasis zu verbessern, dass wir die Entwicklungen im Klimageschehen und die Auswirkungen auf Schleswig-Holstein feststellen und dokumentieren können", sagte sie. Diese Datenerhebungen müssten zwischen den Ländern und mit dem Bund koordiniert werden. Mit Blick auf die Deichsicherheit sagte sie: "Wir machen unsere Deiche nicht nur höher, sondern machen sie auch flacher und breiter an der Basis, so dass wir, wenn der Meeresspiegelanstieg höher als jetzt geschätzt ausfällt, dann noch eine Kappe oben draufsetzen können."
(dpa, shz)

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen