Kiel und Schwerin : Millionen veruntreut: Ermittlungen gegen Mitarbeiter der Versorgungskasse

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Fünf Millionen Euro des Verbandsvermögens sollen in Mecklenburg-Vorpommern veruntreut worden sein.

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14. Juni 2018, 07:16 Uhr

Kiel/Schwerin | Wegen einer Millionenuntreue beim kommunalen Versorgungsverband Mecklenburg-Vorpommern ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen zwei Mitarbeiter einer Kieler Versorgungsausgleichskasse. „Wir haben mittlerweile Ermittlungsergebnisse, die den Anfangsverdacht der Untreue im besonders schweren Fall deutlich erhärten“, sagte der Kieler Oberstaatsanwalt Henning Hadeler. Ermittelt wird auch gegen eine weitere Person aus dem Umfeld der Beschuldigten.

Die Versorgungsausgleichskasse der Kommunalverbände in Schleswig-Holstein (VAK) übernimmt im Auftrag die Vermögensgeschäfte des Schwesterverbands in Mecklenburg-Vorpommern. Nach Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft sind rund fünf Millionen Euro aus dem Verbandsvermögen auf andere Konten überwiesen worden. „Davon konnten wir 4,5 Millionen Euro sicherstellen“, sagte Hadeler. Bei internen Überprüfungen der Kasse war eine Unstimmigkeit aufgefallen.

Alle drei Beschuldigten halten sich in Deutschland auf. „Die polizeilichen Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen“, sagte Hadeler. Das staatsanwaltschaftliche Verfahren werde deshalb voraussichtlich bis nach den Sommerferien dauern.

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