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Keine Feiertage aber Avocados : Mein Lieblingsmonat: Ein Liebesbrief an den Januar

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Für viele ist er der Hassmonat schlechthin: der Januar – nicht für Redakteur Soenke Schierer. Warum wir alle den Januar lieben sollten.

von
erstellt am 14.Jan.2016 | 20:12 Uhr

Januar. Mein geliebter Januar. Du schönster aller Monate. Lass doch die anderen, wie zum Beispiel den Juli, prahlen mit hohen Temperaturen und vielen Sonnenstunden. Oder den Mai, der sich so gern selbst als Wonnemonat bezeichnet.

Aber wer braucht schon die Sonne, verbrennt sie einem doch nur die Haut. Wer braucht schon die Hitze, macht sie einen nur schlapp und strengt an. Und wer braucht schon all die Feiertage und langen Wochenenden in den Frühsommermonaten.

Mein lieber Januar. Lass dich nicht schlechter machen, als du bist. Denn gegenüber allen anderen elf Monaten im Jahr hast du eine Eigenschaft, die dich ganz weit nach vorn bringt. Die dich aus der Masse herausstechen lässt, will es auch niemand wahrhaben.

Damit meine ich nicht etwa, dass du mein Geburtstagsmonat bist. Damit meine ich nicht, dass du der Monat bist, in dem der Weihnachtsbaum abgeschmückt wird und dabei immer Leckereien genascht werden können. Nein – es ist etwas viel Größeres, das dich zu etwas ganz Besonderem macht. Es ist deine Normalität.

Du bist der mit Abstand unaufgeregteste Monat des ganzen Jahres. Ohne zahlreiche Feiertage, ohne richtige Urlaubszeit. Ohne Feste. Die stressige Weihnachtzeit ist vorbei. Auch Silvester und der damit verbundene Versuch die beste Party des Jahres zu feiern, gehört der Vergangenheit an. Du sorgst nicht für Erkältungen, weil klar ist, dass es kalt draußen ist. Keine Diskussionen über Übergangskleidung oder ähnliche Dinge. Und außerdem, warum auch immer, sind Avocados im Januar besonders günstig.

Du bist einfach ein ganz normaler Monat. Du bist einfach nur 31 Tage. Du bist einfach nur der Januar. Du bist einfach toll!

 

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