Vollsperrung : Mehrere Unfälle auf spiegelglatter A1

Rutschige Fahrbahnen und zu hohe Geschwindigkeit führten zu mehreren Unfällen auf der A1. Die Autobahn musste zeitweise voll gesperrt werden.

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23. März 2013, 11:36 Uhr

Oldenburg | Ein Verkehrsunfall hat am Freitag auf der A1 zwischen den Anschlussstellen Oldenburg Süd und Lensahn in Richtung Süden für eine Vollsperrung der Autobahn gesorgt. Während der Unfallaufnahme durch die Polizei kam es auf der glatten Fahrbahn zu weiteren Unfällen.

Gegen 7 Uhr befuhr eine Ostholsteinerin die Autobahn 1 in Richtung Hamburg. Hinter der Anschlussstelle Oldenburg Süd stieß sie vermutlich aufgrund zu hoher Geschwindigkeit mit ihrem Seat gegen die Mittelschutzleitplanke. Die Fahrerin kam mit leichten Verletzungen in ein Oldenburger Krankenhaus. Der zerstörte Wagen musste abgeschleppt werden.

Lkw rast in Unfallstelle

Polizisten aus Scharbeutz sperrten die linke Fahrspur, um den Unfall aufzunehmen. In diese Absperrung fuhr ein 52-jähriger Lastwagenfahrer, der sein Fahrzeug einen Meter vor dem Polizeiauto noch abbremsen konnte. Er beschädigte dabei eine Warnleuchte der Polizei. Der Lkw-Fahrer war bei extremer Straßenglätte mit weit über 80 km/h unterwegs. Verletzt wurde er nicht.

Nach diesem Unfall wurde von 7.10 Uhr bis 8.20 Uhr die A1 von der Anschlussstelle Oldenburg Süd bis zur Anschlussstelle Lensahn voll gesperrt. Zwischen dieser Absperrung und der Unfallstelle befanden sich noch einige Autos. Es kam zu weiteren Unfällen.

Polo überschlägt sich

So bemerkte eine 19-Jährige Polofahrerin die Unfallstelle zu spät, bremste ab und kam von der Fahrbahn ab, wo sich ihr Wagen überschlug. Die Ostholsteinerin blieb unverletzt. Ihr beschädigtes Auto wurde abgeschleppt. Kurz nach diesem Unfall bremste eine Hyundai-Fahrerin ihr Fahrzeug vor der Unfallstelle rechtzeitig ab. Zwei nachfolgende Autos bemerkten dies zu spät. Ein Audi kam ins Schleudern und prallte in die Mittelschutzplanke, ehe er mit einem VW Golf zusammenstieß. Die Fahrer wurden nicht verletzt und konnten nach Unfallaufnahme weiterfahren.

Schäden und Sachschadenshöhen sind bisher unklar. Das Polizeiautobahnrevier Scharbeutz hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, ihre Fahrweise dem Wetter anzupassen.

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