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Ende der Sanierungsarbeiten in Sicht : Mehr Polizisten für die Rader Hochbrücke

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Besserung für Pendler auf der A7 ist in Sicht: Die Sanierungsarbeiten an der maroden Rader Hochbrücke liegen weiter im Plan. Ende November sollen sie abgeschlossen sein. Die Kosten der Reparatur werden auf bis zu drei Millionen Euro geschätzt.

shz.de von
erstellt am 07.Okt.2013 | 10:07 Uhr

Rade | Seit heute arbeiten an den beiden Kontrollstellen der Rader Hochbrücke sechs Polizisten mehr. Insgesamt 43 Beamte sorgen nun dafür, dass Fahrzeuge mit mehr als 7,5 Tonnen Gewicht die Brücke nicht befahren. Die Aufstockung des Personals ist wegen längerer Dunkelheit nötig geworden. Sie macht die Arbeit für die Polizisten anstrengender. Mit einem Kollegen mehr pro Schicht können sich die Beamten öfter regenerieren, heißt es aus dem Landespolizeiamt in Kiel. Sie arbeiten in drei Schichten jeweils acht Stunden. Hauptsächlich sind es Bereitschaftskräfte aus Eutin und Kräfte der Autobahnreviere in Schleswig-Holstein.

Doch ihre Arbeit dürfte bald erledigt sein: Bei anhaltend gutem Wetter können möglicherweise bereits vor Ende November wieder Lastwagen und Busse über die Rader Hochbrücke rollen. „Die Arbeiten gehen zügig voran“, sagte Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Reinhard Meyer (SPD). Er fügte hinzu: „Wir sind voll im Zeitplan und wenn das Wetter mitspielt, könnten wir sogar etwas früher mit den Arbeiten abschließen.“ Es gelte aber der Grundsatz Gründlichkeit vor Schnelligkeit.

Mittlerweile sind alle Pfeiler des Bauwerks über den Nord-Ostsee-Kanal mit Stahlmanschetten versehen. Ein Dutzend von ihnen ist bereits fertig betoniert. Die Kosten der Sanierung betragen nach Angaben des Kieler Verkehrsministeriums schätzungsweise zwei bis drei Millionen Euro.

Die für den Verkehr zwischen Hamburg und Dänemark sehr wichtige Autobahnbrücke bei Rendsburg ist wegen Schäden an den Pfeilern bereits seit Ende Juli für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen gesperrt. Alle anderen können in beide Richtungen nur eine Spur nutzen. Der Verkehr ist deshalb vor allem an den Wochenenden stark beeinträchtigt. Seit Wochen kommt es deshalb regelmäßig zu langen Staus, Speditionen beschweren sich über beträchtliche Mehrkosten.

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