Hintergrund : Masernimpfung

Margret Kiosz von
26. Januar 2014, 14:54 Uhr

Nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (Stiko) sollte die erste Masernimpfung, meist in Kombination mit dem Schutz vor Mumps und Röteln (MMR), vom 11. bis 14. Lebensmonat erfolgen. Eine zweite Impfung folgt zwischen dem 15. und dem 23. Lebensmonat – um Kinder zu erreichen, deren Immunsystem nach der ersten Impfung keinen ausreichenden Schutz aufbaut. Die Folgen einer Maserninfektion sind oft erheblich. Hirnhautentzündungen können bleibende Schäden verursachen. Tödlich endet die am meisten gefürchtete Masernkomplikation SSPE, die erst vier bis acht Jahre nach der Maserninfektion einsetzt. Vorteil beim Impfen: Man schützt nicht nur sich selbst, sondern auch die, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können.  

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