Brunsbüttel : Marineflieger retten Seemann

Schneller Einsatz: Die Marineflieger transportieren den schwer verletzten Ukrainer zu ihrem Helikopter. Foto: Marine
Schneller Einsatz: Die Marineflieger transportieren den schwer verletzten Ukrainer zu ihrem Helikopter. Foto: Marine

Einsatz für die Marine auf der Elbe: Ein Seemann hat sich auf einem Frachter lebensgefährlich verbrannt. Ein Rettungshubschrauber brachte den Mann in eine Spezialklinik.

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11. Juni 2008, 05:49 Uhr

Die Hubschrauberbesatzung war gerade auf einem Übungsflug, als sie gestern Mittag den Einsatzbefehl bekam: lebensbedrohliche Verbrennungen. Der Patient: Ein 40-jähriger Ukrainer auf dem Frachter "Docebaj". Der Rettungshubschrauber Nummer 8956 vom Marinefliegergeschwader 5 aus Kiel nahm einen Arzt aus der Landeshauptstadt an Bord und flog sofort Richtung Elbe vor Brunsbüttel (Kreis Dithmarschen).
Der Hubschrauber landete auf einem riesigen Lukendeckel der 20 Tonnen tragen konnte, erklärte der 51-jährige Kapitän nach dem Einsatz. Dreißig Minuten nach der Rettungsaktion erreichte der Rettungshubschrauber die Spezialklinik für Brandverletzte im Unfallkrankenhaus Hamburg-Boberg. Über seinen Gesundheitszustand ist bisher nichts weiteres bekannt.

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