Nebel auf Amrum : Marine rettet Säugling mit Kopfverletzung

In Flensburg gelandet: Ein Marine-Hubschrauber brachte ein sieben Wochen altes Mädchen von der Insel Amrum aufs Festland. Foto: Sörensen
In Flensburg gelandet: Ein Marine-Hubschrauber brachte ein sieben Wochen altes Mädchen von der Insel Amrum aufs Festland. Foto: Sörensen

Nebel auf Amrum, Donnerstagmittag. Ein sieben Wochen altes Baby hat Kopfverletzungen und muss aufs Festland. Doch ein ziviler Rettungshubschrauber kann nicht starten.

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12. Dezember 2009, 06:43 Uhr

Regen und Nebel lassen es nicht zu, dass ein ziviler Rettungshubschrauber auf die Nordseeinsel Amrum fliegen kann. Dort im kleinen Ort Nebel liegt ein Baby, sieben Wochen alt, mit lebensgefährlichen Kopfverletzungen. Die hatte es bei einem Treppensturz erlitten, wie die Marine mitteilt.
Um 13.44 Uhr geht der Notruf in der Rettungsleitstelle Harrislee ein. 20 Minuten später startet ein "Sea King"-Hubschrauber des Marinefliegergeschwaders 5 in Kiel-Holtenau. Die Besatzung fliegt das kleine Mädchen und seine Mutter nach Flensburg. Am Flugplatz Schäferhaus warten bereits Rettungswagen auf die kleine Patientin. Mit einem kommt sie in die Kinderklinik.
Einer der beteiligten Piloten, Korvettenkapitän Thomas Richter (37), ist erleichtert: "Wir freuen uns, dass wir trotz schlechter Sicht diesem kleinen Erdenbürger so schnell durch unseren Transport über den Luftweg helfen konnten. Wir haben unser Bestes getan und hoffen nun auf baldige Genesung des kleinen Patienten."

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