Bundesstraße 207 : Mann stirbt bei Unfall nahe Breitenfelde

Der BMW wurde bei dem Unfall komplett auseinandergerissen. Foto: Christian Nimtz
Der BMW wurde bei dem Unfall komplett auseinandergerissen. Foto: Christian Nimtz

Schwerer Unfall auf der B207 zwischen Niendorf/Stecknitz und Breitenfelde (Kreis Herzogtum Lauenburg): Ein Autofahrer war am Freitagmorgen gegen einen Baum geprallt.

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29. Juni 2013, 12:43 Uhr

Breitenfelde | Das Bild, das sich den Einsatzleitern bot, war chaotisch: Diverses Baustellenzubehör, aufgerissene Zementsäcke und Trümmerteile lagen bis zu 40 Meter weit verstreut auf der kompletten Fahrbahn der B207 sowie im angrenzenden Straßengraben.
"Das muss ein ohrenbetäubender Knall gewesen sein", vermutet Talkaus Wehrführer und Einsatzleiter Markus Windel. Er war gemeinsam mit 35 weiteren Kameraden aus den Wehren Talkau, Breitenfelde und Niendorf/Stecknitz zum Unfallort alarmiert worden. "Als wir wenige Minuten später dort eintrafen, hatte die Möllner Notärztin bereits den Tod des jungen Mannes festgestellt", erinnert sich Windel. Die Erstmeldung, dass der Fahrer im Unfallfahrzeug eingeklemmt sein sollte, bestätigte sich beim Eintreffen der Feuerwehr nicht.

BMW drehte sich einmal komplett um die eigene Achse

Wie es genau zu dem Unfall kam, ist noch unklar. Fest steht bislang, dass der junge Mann die B207 aus Niendorf/Stecknitz kommend in Fahrtrichtung Breitenfelde befuhr. "Auf ungefähr halber Strecke kam er aus bislang ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab und prallte ungebremst gegen eine massive Linde am Straßenrand", sagte ein Polizeibeamter vor Ort.
Der BMW 318i wurde total auseinandergerissen, drehte sich einmal komplett um die eigene Achse und kam völlig deformiert einige Meter hinter dem Baum wieder zum Stehen. Der junge Fahrer wurde von seinem Sitz geschleudert und war nicht mehr ansprechbar.

Identität des Fahrers unklar

"Der Fahrer konnte aufgrund seiner starken Verletzungen noch nicht identifiziert werden", sagte ein Polizeisprecher am Freitagmorgen. Fest steht bisher nur, dass der BMW ein Ratzeburger Kennzeichen hatte und Fahrer und Halter nicht identisch waren.
Weil unklar war, ob sich noch weitere Personen im Pkw befanden, wurde die nähere Umgebung von mehreren Feuerwehrleuten abgesucht. Die B207 war während der Rettungs- und Bergungsarbeiten zweieinhalb Stunden lang voll gesperrt. Der Verkehr wurde örtlich umgeleitet.

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