zur Navigation springen

Kiel : Mann in Gartenlaube starb an Rauchvergiftung

vom

Die Pächterin hatte die verkohlte Leiche entdeckt. Die Polizei untersucht, warum sie den Toten nicht selbst fand. Dessen Identität ist weiter unklar.

shz.de von
erstellt am 15.Mai.2013 | 01:09 Uhr

Der Mann, dessen verkohlte Leiche am Wochenende unter den Trümmern einer im Januar ausgebrannten Gartenlaube in Kiel gefunden wurde, ist vermutlich an einer Rauchvergiftung gestorben. Die Obduktion habe einen hohen Kohlenstoffmonoxid-Gehalt im Blut des Mannes ergeben, teilte die Polizei am Dienstag in Kiel mit.
Fremdverschulden wird derzeit ausgeschlossen.
Die genaue Identität des Mannes steht den Angaben zufolge noch nicht gesichert fest. DNA-Abgleiche sollen in den nächsten Tagen Gewissheit darüber geben. Möglicherweise handelt es sich um den ehemaligen Besitzer der Laube. Der Mann hatte laut Polizeisprecher Matthias Arends keinen festen Wohnsitz. Er soll in der Laube einen Kohleofen gehabt haben. Die Leiche hatte mehrere Monate unter den Trümmern der Gartenlaube gelegen. Die neue Pächterin fand am vergangenen Samstag die sterblichen Überreste. Warum die Polizei den Toten nicht bereits im Januar gefunden hatte, wird intern untersucht.
Eine Brandursache konnte auch bei der erneuten Überprüfung des Brandortes am Montag nicht gefunden werden. Auch die Brandmittelspürhunde schlugen nicht an. "Es konnten daher keine Hinweise auf das Vorhandensein von Brandbeschleuniger erlangt werden", hieß es weiter.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen