Luftwaffengeschwader 51 „Immelmann“ : Luftwaffe bildet künftig Tornadopiloten in Jagel aus

Auf dem Fliegerhorst Jagel erhalten die Piloten künftig das Rüstzeug für den Kampfjet Tornado.
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Auf dem Fliegerhorst Jagel erhalten die Piloten künftig das Rüstzeug für den Kampfjet Tornado.

Bei einem feierlichen Appell wird die vierte Staffel „Immelmänner“ in Dienst gestellt. Die Ausbildung fand zuvor in den USA statt.

shz.de von
02. April 2017, 18:47 Uhr

Jagel | Mit einem feierlichen Appell wird am Montag (13 Uhr) die vierte Staffel des Taktischen Luftwaffengeschwaders 51 „Immelmann“ auf dem Fliegerhorst Jagel in Dienst gestellt. Damit übernimmt das Geschwader offiziell die fliegerische Ausbildung der deutschen Tornado-Besatzungen. Diese waren zuvor in Holloman in den USA ausgebildet worden. Vor rund einem Jahr hatte die Bundeswehr bekanntgegeben, die Ausbildung aus den USA nach Jagel zu verlegen.

Die 12 bis 14 Jets des Ausbildungszentrums sollten demnach ebenfalls im Kreis Schleswig-Flensburg stationiert werden. Denn der Unterhalt der deutschen Militärmaschinen in den USA gilt als aufwendig und teuer. Durch die Verlegung der Ausbildung sollen 190 zusätzliche Dienstposten in Schleswig-Holstein entstehen, hieß es vor einem Jahr.

Die Bundeswehr nutzt Holloman seit 1992, zunächst für die Ausbildung auf F4-„Phantom“, seit 1996 auch für „Tornados“.

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