Fahndungserfolg : Lübecker beim Geldfälschen erwischt

Zum Teil waren die falschen Scheine noch auf Papierbögen, als die Polizei die Fälscherwerkstatt durchsuchte. Foto: LKA
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Zum Teil waren die falschen Scheine noch auf Papierbögen, als die Polizei die Fälscherwerkstatt durchsuchte. Foto: LKA

Dem Landeskriminalamt ist in Lübeck ein Falschmünzer ins Netz gegangen. In der Wohnung des 52-Jährigen fanden die Ermittler 24 falsche Banknoten.

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18. April 2013, 09:55 Uhr

Lübeck | Ermittler des Landeskriminalamtes haben am Dienstag einen Erfolg in der Falschgeldbekämpfung erzielt. LKA-Beamte durchsuchten die Wohnung eines 52-jährigen Lübeckers, der im Verdacht steht, Falschgeld selbst hergestellt und verbreitet zu haben. Dabei stellten die Ermittler zehn falsche Fünf- und 14 falsche 50-Euro-Banknoten sicher. Zum Teil befand sich das angefertigte Falschgeld auf noch nicht geschnittenen Papierbögen.

Der bislang polizeilich unbekannte 52-Jährige gab zu, das Falschgeld selbst hergestellt und Teile davon auch in den Verkehr gebracht zu haben. Die Polizei hat ermittelt, dass der Mann in insgesamt 34 Fällen nicht nur mit Fünf- und 50-Euro-Noten, sondern auch mit gefälschten 20-Euro-Scheinen bezahlte. Laut Polizei soll er "Blüten" in Apotheken, Bäckereien und Tabakwarenläden in Lübeck ausgegeben haben. Als Motiv vermuten die Beamten Geldnot.

"Der 52-Jährige bemühte sich bei der Herstellung des Falschgeldes, die Sicherheitsmerkmale nachzuempfinden. Jedoch hätte man bei genauerer Betrachtung das Falschgeld erkennen können", heißt es in einer Polizeimeldung. Mit der Festnahme hofft die Polizei, dass die Serie von Falschgeldfunden zwischen November 2012 bis Mitte März 2013 im Raum Lübeck aufgeklärt ist.

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