Kim Schmidt : "Local Heroes" versöhnen Bauern und Naturschützer

Robert Habeck (l.), Kim Schmidt (M.) und Stephan Richter. Foto: Michael Ruff
Robert Habeck (l.), Kim Schmidt (M.) und Stephan Richter. Foto: Michael Ruff

Zeichnungen des Cartoonisten Kim Schmidt hängen jetzt in Robert Habecks Dienstsitz an den Wänden. Die Motive spiegeln das Aufgabenspektrum des Ministeriums wider.

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25. April 2013, 11:25 Uhr

Kiel | "Wenn ich über Probleme zwischen Naturschutz und Landwirtschaft grübeln muss, schaue ich gerne auf die Cartoons von Kim Schmidt." Dies sagte Mittwochabend Robert Habeck, Minister für eben diese beiden Ressorts - Umwelt und Landwirtschaft - bei der Eröffnung einer besonderen Ausstellung in den Räumen seines Dienstsitzes in Kiel: Zeichnungen des Cartoonisten Kim Schmidt hängen hier jetzt an den Wänden. Seine Motive spiegeln das Aufgabenspektrum des Ministeriums wider. Etwa wenn drei Kühe sich über ein Maisfeld hermachen - und die vierte sich beschwert: "He’ ihr gefährdet die Energiewende."

Seit langem erfreuen die "Local Heroes", fabelhafte Tierfiguren aus dem ganz hohen Norden, unsere Zeitungsleser. Cartoons und Zeitungen verbinden sich ganz hervorragend, sagte Stephan Richter, Sprecher der Chefredakteure unserer Zeitungen, zur Ausstellungseröffnung: "Die Leser können sich hineinvertiefen. Ein Cartoon sorgt in Zeiten vieler beweglicher und schneller Bilder für Entschleunigung." Vor allem, wenn der Cartoon von Kim Schmidt stammt, wenn er mit Maulwurf, Kuh oder Schwein das schleswig-holsteinische Landleben mit einem Schalk im Nacken widergibt. "Ich wohne ja auf dem Land", sagte der 47-jährige Künstler aus Dollerup im Kreis Schleswig-Flensburg. "Und na klar gibt es da auch Konflikte. Wenn ich die sehe, dann mache ich daraus eine Zeichnung." Und zwar eine nett gemeinte. Minister Habeck: "Wie er Naturschutz und Landwirtschaft mit humorvoller Liebe vereint - das kann schon mal bei einer Lösung helfen."

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