Fehmarn : Lob und Kritik für Vorstoß zur zweiten Sund-Querung

"Peinlicher Murks" sei die Planung der Hinterlandanbindung für die neue Fehmarnbeltquerung, finden die Grünen. Die Gemeinde Fehmarn ist anderer Meinung.

Avatar_shz von
02. Dezember 2011, 09:07 Uhr

Fehmarn | Die Ankündigung der Landesregierung, sich im Zusammenhang mit der geplanten festen Fehmarnbeltquerung auch für eine zweite Querung des Fehmarnsundes einzusetzen, stößt auf unterschiedliche Reaktionen. Während der Kreis Ostholstein und die Gemeinde Fehmarn diesen Vorstoß begrüßten, reagieren die Gegner der Beltquerung mit entschiedener Ablehnung.
Die gesamte Planung der Hinterlandanbindung sei ein einziger, peinlicher Murks, sagte der grüne Bundestagsabgeordnete Konstantin von Notz. Eine Prognose des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr in Lübeck geht davon aus, dass im Jahr 2025 - also fünf Jahre nach der geplanten Eröffnung der Fehmarnbeltquerung - in der Hochsaison bis zu 2400 Fahrzeuge in der Stunde je Richtung über die Sundbrücke rollen werden. An den Brückeneingängen könnte dann der Verkehr auf bis zu 1,6 Kilometern ins Stocken geraten, sagte der Leiter Jens Sommerburg.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen