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Rendsburg und Eiderstedt : Lkw-Pannen: Kanaltunnel und B5 gesperrt

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Verkehrschaos am Nord-Ostsee-Kanal: Erst nach Stunden ging es im Rendsburger Tunnel wieder voran. Und im Kreis Nordfriesland blockierte ein Lkw die B5. Bis zum Nachmittag war die Straße voll gesperrt.

shz.de von
erstellt am 15.Okt.2013 | 13:23 Uhr

Rendsburg | Am Wochenende wurde die Straße im Rendsburger Kanaltunnel frisch asphaltiert. Jetzt ist sie mit Öl verschmiert. Ein in Richtung Norden fahrender Lkw hatte am Dienstag gegen 9.30 Uhr in der Röhre eine Panne - ein Hydraulikschlauch war geplatzt. Bis zum frühen Abend behinderten Reinigungs- und Bergungsarbeiten den Verkehr auf der B77. „Durch den laufenden Verkehr wurde das Öl auf einen Bereich von etwa 100 mal 50 Metern verteilt, noch bevor die Bundesstraße gesperrt werden konnte“, sagt Polizeisprecher Rainer Wetzel.

Durch die Sperrung staute sich der Verkehr in und um Rendsburg. „Die B77, die A210, die Kanalfähren und die Rendsburger Innenstadt waren betroffen“, sagt Wetzel. Nach einer Vollsperrung des Tunnels ging es zumindest in Richtung Süden ab 13 Uhr wieder voran. Die Reinigungsarbeiten in Richtung Norden dauerten bis in den späten Nachmittag an. Wegen der Teilsperrung der Rader Hochbrücke bleibt vor allem Lkw-Fahrern derzeit nichts weiter übrig, als die Mitte Schleswig-Holsteins weiträumig zu umfahren oder zu warten.

Wobei die B5 im Bereich der Janskurve auf Eiderstedt auch nach einem Lkw-Unfall stundenlang gesperrt war. Der Fahrer eines Gefahrgut-Transporters war in der Nähe der als "Todeskurve" bekannten Strecke nach eigenen Angaben einem Rettungswagen ausgewichen und von der Fahrbahn abgekommen. Der 28-Jährige war mit einer Propan-Butan-Ladung nach Schuby unterwegs, als sich der Unfall ereignete. Wegen der gefährlichen Ladung war eine Bergung schwierig. Drei Stunden lang waren die Feuerwehren im Einsatz - die Straße war bis 15 Uhr voll gesperrt. Auch auf den Ausweichstrecken kam es zu einem Unfall: Ein Lastwagen rutschte in die Bankette. Verletzt wurde niemand.

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