Tarp/Schuby : Lkw kippt in Baustelle um - A7 voll gesperrt

Der mit Blumen beladene Lastzug aus Holland war gegen 2 Uhr auf der A7 umgekippt. Die Bergung dauert bis zum Mittag. Foto: Sörensen
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Der mit Blumen beladene Lastzug aus Holland war gegen 2 Uhr auf der A7 umgekippt. Die Bergung dauert bis zum Mittag. Foto: Sörensen

Die A7 war zwischen Tarp und Schuby seit 2.30 Uhr voll gesperrt - bis 10.50 Uhr liefen die Aufräumarbeiten. Ein Lkw war in der Baustelle umgekippt.

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14. November 2009, 06:53 Uhr

Zunächst war die Polizei davon ausgegangen, die Vollsperrung der Autobahn gegen 9 Uhr aufheben zu können. Doch als es so weit war, stellte sich heraus, dass diese Schätzung sehr optimistisch gewesen ist. "Jetzt ist gerade die Zugmaschine aufgerichtet, der Auflieger wird abgekoppelt", sagt Polizeisprecher Volker Boldt. Seine Prognose: "Die Sperrung bleibt noch bis mindestens 11 Uhr bestehen." So war es dann auch: Erst kurz vor 11 Uhr, achteinhalb Stunden nach der Sperrung, war die Autobahn wieder frei.
Nachdem ein Lkw in der Baustelle zwischen Tarp und Schuby umgekippt war, ist der Verkehr über die L317 umgeleitet worden. "Nach dem Unfall ist so viel Diesel ausgelaufen, dass der Boden ausgehoben und eventuell ausgetauscht werden muss", so Boldt. Darüber hinaus mussten Mittelleitplanke und Baustellenabsperrungen erneuert und hergerichtet werden.
Fahrer außer Lebensgefahr / Behinderungen im Berufsverkehr
Aus noch unbekannten Gründen stürzte in den frühen Morgenstunden
ein niederländischer Lastzug in der Autobahnbaustelle auf die Seite, der Fahrer wurde eingeklemmt. Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren konnten den Eingeklemmten befreien, der Mann wurde mit schweren Verletzungen in ein Flensburger Krankenhaus eingeliefert. "Er ist außer Lebensgefahr", berichtet Boldt.
Die Brandschützer mussten auslaufenden Dieselkraftstoff von der Straße aufnehmen. Nach der Bergung des Verletzten wurde die Autobahn für die Bergung des Lastzugs komplett gesperrt. Auf der Umleitungsstrecke mussten Autofahrer am Morgen im Berufsverkehr enorme Behinderungen hinnehmen. Boldt sagte um 9 Uhr: "Der Verkehr rollt, aber sehr zäh."
Der Sachschaden wird nach ersten Schätzungen auf mindestens 200.000 Euro
beziffert.

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