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Rastplatz Holmmoor : Lkw-Fahrer entdeckt Toten im Wald - Verbrechen vermutet

vom

In einem Waldstück an der A7 ist eine Leiche entdeckt worden. Die Mordkommission ermittelt. Ein Vater ist sich sicher: „Das ist mein Sohn!“

shz.de von
erstellt am 23.Jul.2017 | 12:21 Uhr

Quickborn | Ein Lastwagenfahrer hat am Freitagabend an der Autobahn 7 bei Quickborn einen toten Mann entdeckt. Wie die Polizei am Sonntag berichtete, sei von einem Verbrechen auszugehen. Weitere Details zur Identität des jungen Mannes oder der Todesursache wurden nicht genannt. Der Tote dürfte bereits länger in dem Waldstück am Rastplatz Holmmoor gelegen haben. Die Mordkommission der Bezirkskriminalinspektion Itzehoe und die Staatsanwaltschaft Itzehoe hätten die Ermittlungen übernommen. Ergebnisse der Obduktion seien vor Montag nicht zu erwarten, hieß es.

Während sich Kripo und Staatsanwaltschaft mit der Herausgabe von detaillierten Informationen noch zurückhielten, meldeten sich die Eltern des seit 23. Juni vermissten Nachwuchs-Boxers Tunahan K. aus Schenefeld zu Wort. Medienberichten zufolge verkündete der Vater, es handle sich um seinen Sohn. Eine Bestätigung von offizieller Seite gibt es bislang nicht. Allerdings teilte Polizeisprecherin Merle Neufeld mit, ermittelt werde wegen Mordes. „Die Auffindesituation insgesamt deutet auf ein Fremdverschulden hin“, schreibt sie in einer Erklärung. Sicher ist demnach auch, dass der Tote bereits seit länger am Ort des Auffindens gelegen hat.

Der Fall des jungen Schenefelder Boxers ist mysteriös. Der 22 Jahre alte Boxer war zuletzt in der Hamburger Kollaustraße gesehen worden. Danach verlor sich seine Spur. Ob er untertauchte oder zu dem Zeitpunkt bereits tot war, wird die Rechtsmedizin zu klären haben.

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