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Anonyme Umfrage : LKA startet Dunkelfeldstudie zur Kriminalität in SH

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Welche Straftaten zeigen Schleswig-Holsteiner nicht an? Fühlen sie sich sicher? Mit Fragebögen an Bürger will das LKA die Polizeiliche Kriminalstatistik ergänzen.

shz.de von
erstellt am 09.Mär.2015 | 17:47 Uhr

Kiel | Mit der Befragung von 25.000 Menschen im Alter ab 16 Jahren will sich das Landeskriminalamt ein umfassenderes Bild von der inneren Sicherheit und Kriminalität in Schleswig-Holstein verschaffen. „Mit einer repräsentativen Umfrage wollen wir aus der Perspektive der Schleswig-Holsteiner mehr Licht in das Dunkel bringen“, sagte der Projektverantwortliche Stephan Nietz am Montag.

„Die so gewonnenen Erkenntnisse ergänzen damit die harten Daten der Polizeilichen Kriminalstatistik in idealer Weise.“ Die sogenannte Dunkelfeldstudie soll in diesem Monat beginnen. „Uns interessiert, was der Schleswig-Holsteiner nicht anzeigt und vor allem, warum er es nicht tut“, sagte Nietz.

Die von der Polizei Angeschriebenen sollen anonym einen 20-seitigen Fragebogen mit 50 Fragen aus den Bereichen Lebenssituation, Opfererfahrung, Anzeigeverhalten, Kriminalitätsfurcht, Wahrnehmung und Bewertung der Polizeiarbeit sowie zur Internetkriminalität beantworten. „Die Teilnahme ist selbstverständlich freiwillig, aber wir wünschen uns natürlich einen hohen Rücklauf der Bögen, um ein aussagekräftiges Bild zu erhalten.“

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