Hochwasser : Lauenburg rechnet mit Millionenschäden

An die vom Hochwasser betroffenen Einwohner Lauenburgs wurden in der vergangenen Woche bereits mehr als 200.000 Euro an Hilfen ausgezahlt. Foto: dpa
An die vom Hochwasser betroffenen Einwohner Lauenburgs wurden in der vergangenen Woche bereits mehr als 200.000 Euro an Hilfen ausgezahlt. Foto: dpa

Für eine endgültige Bilanz bezüglich der Hochwasserschäden ist es noch zu früh - dennoch hat Lauenburgs Bürgermeister bereits eine erste Schätzung gewagt.

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23. Juni 2013, 06:45 Uhr

Lauenburg | Das Elbehochwasser hat in Lauenburg vermutlich Schäden in Millionenhöhe angerichtet. "Wir rechnen mit einem niedrigen zweistelligen Millionenbetrag", sagte Bürgermeister Andreas Thiede (CDU) am Samstag. Für eine Abschlussbilanz sei es aber noch zu früh. Die Mitarbeiter des Bauamts untersuchten derzeit noch die Schäden.
Die überflutete Elbstraße hatte vor zwei Wochen evakuiert werden müssen, die rund 300 Bewohner hatten erst eine Woche später in ihre Häuser zurückkehren können. Derzeit seien sie mit der Renovierung der Gebäude beschäftigt, sagte Thiede. Die Helfer seien aber alle abgereist. "Es ist das erste Mal seit drei Wochen, dass alle mal wieder durchatmen können." An die vom Hochwasser betroffenen Einwohner seien in der vergangenen Woche bereits mehr als 200.000 Euro an Hilfen ausgezahlt worden.

Benefizkonzert in Hamburg

Der Katastrophenalarm im Kreis Herzogtum Lauenburg war erst am Mittwoch aufgehoben worden. Der Wasserstand am Pegel Hohnstorf gegenüber von Lauenburg lag am Samstagmittag bei 7,80 Meter. Normal sind dort etwa 5 Meter. Auf dem Höhepunkt des Hochwassers Mitte Juni hatte der Pegelstand dort knapp 9,60 Metern betragen.
Mit einem Open-Air-Benefizkonzert wollen Musiker und Bands am Sonntag in Hamburg Spenden für die Flutopfer sammeln. Unter dem Motto "ElbAllianz" haben Liedermacher Rolf Zuckowski und Schmidt-Theater-Chef Corny Littmann zu der Veranstaltung auf der Reeperbahn aufgerufen.

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