Hamburg : Kunstsprünge aus 25 Metern Höhe

Die deutsche Klippenspringerin Anna Bader vollführt von Bord des Museumsschiffs 'Rickmer Rickmers' im Hamburger Hafen einen Sprung in die Elbe. Foto: dpa
Die deutsche Klippenspringerin Anna Bader vollführt von Bord des Museumsschiffs "Rickmer Rickmers" im Hamburger Hafen einen Sprung in die Elbe. Foto: dpa

Schrauben und Salti - in Hamburg haben sich am Sonnabend zehn Sportler zum ersten Klippensprung-Wettkampf in Deutschland getroffen.

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25. August 2008, 07:08 Uhr

Die weltweit besten Klippenspringer stürzten sich an den Landungsbrücken vom Museumsschiff "Rickmer Rickmers" in die Elbe. Den Wettbewerb, der wegen strömenden Regens auf zwei Durchläufe verkürzt wurde, gewann der neunfache Weltmeister Orlando Duque aus Kolumbien. Zweiter wurde sein Landsmann José Eber Pava Ordoñez vor dem Briten Gary Hunt.
Wie beim Turmspringen benoteten Wertungsrichter die Ausführung der Sprünge und ein möglichst spritzarmes Eintauchen ins Wasser. Im Sprung hatten die Athleten 2,5 Sekunden Zeit ihre Salti und Schrauben auszuführen, bevor sie mit 90 Kilometern pro Stunde ins Wasser eintauchten.
Die mehreren hundert Zuschauer bejubelten besonders die 24 Jahre alte Anna Bader aus Mainz. Die Studentin war die einzige Frau und sprang außer Konkurrenz von einer 18 Meter hohen Plattform. Die dreifache Europameisterin drückte sich unter anderem im Handstand zum Sprung ab. Zuvor waren die "Cliff Diver" von verschiedenen exponierten Stellen ­ unter anderem in der Speicherstadt ­ in die Elbe gesprungen.

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