Doch keine "Yvonne" im Norden : Kuh "Chantal" ist wieder da

Die Ausreißer-Kuh Chantal aus Hamberge ist wieder zu Hause im Stall - nachdem sie drei Tage lang allein in Maisfeldern, Wald und Wiesen unterwegs war.

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22. August 2011, 10:40 Uhr

Am Ende war sie ganz zahm und ließ sich mit einem Strick und Lasso einfangen: Die wilde Jungkuh aus Hamberge war am Dienstag zunächst mit anderen Tieren ihrer Herde aus ihrer Weide ausgebrochen und auf die Schienen zwischen Lübeck und Hamburg geraten. Während jedoch die anderen Tiere von einem Cowboy mit Blasrohr eingefangen werden konnten, rannte eine Kuh in ein Maisfeld und verschwand.
"Chantal", wie sie nach einer Umfrage unter shz.de-Lesern getauft wurde, blieb zunächst verschwunden, wurde erst weiterhin im Maisfeld, später dann auch in den angrenzenden Wäldern und Mooren vermutet.
Am Donnerstagabend dann endlich der erlösende Anruf bei Familie Günthersberg, zu deren Kuhherde Chantal gehört: Jemand hatte die hellbraune Kuh in der Nähe von Wesenberg gesichtet. "Ich bin zuerst alleine hingefahren und sie ließ sich ganz lieb einfangen", erzählt Susanne Günthersberg. Im Anhänger wurde Chantal dann nach Hause auf den Hof transportiert, wo sie sich jetzt erstmal im Stall aufzuhalten hat. "Aber es geht ihr wunderbar", sagt Susanne Günthersberg erleichtert. Sie schätzt, dass das Tier etwa drei bis vier Kilometer im Zick-Zack umhergelaufen ist, bevor es gefunden wurde.

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