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Wettbewerb : Kreativ am Knick

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Junge Menschen können in Filmen und Fotos zeigen, wie sie selbst die für Schleswig-Holstein so typischen Knicks erleben.

Maasbüll | Kreativität und Einfallsreichtum von Kindern, Jugendlichen und jungen Menschen bis 30 Jahre sind bei der Frage "Wie viel Natur steckt in Dir?" gefordert. Das fragt der Schleswig-Holsteinische Heimatbund (SHHB) und möchte damit möglichst viele Teilnehmer motivieren, alles in Bildern und Filmen festzuhalten, was ihnen zum Thema Knick einfällt.

"Den Knick erleben" lautet das Motto des Wettbewerbs, der gestern in Maasbüll bei Flensburg vorgestellt wurde. Es können Kurzfilme bis zu drei Minuten Länge und Fotoserien bis zu maximal zehn Bildern eingereicht werden. Der Fantasie sind dabei inhaltlich keine Grenzen gesetzt. Kultur, Natur, Humor, Spiel, Spaß, Bizarres oder andere, selbst gewählte Themen können die Arbeit bestimmen und am Knick umgesetzt werden.

Habeck hofft auf "coole Filme"

Schirmherr ist der Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume, Robert Habeck, der hofft, "dass coole Filme entstehen." Minister Habeck setzt darauf, dass sich ein Bewusstsein bei den Teilnehmern bildet, "wie man als junger Mensch im Land mit seiner Natur lebt" und dabei die Bedeutung und positive Annahme von Knicks für die Menschen deutlich würden. Die Nutzung der neuen Medien biete dabei eine gute Unterstützung. Minister Habeck wird auch Ende März 2014 die Preisverleihung vornehmen. Einsendeschluss ist der 28. Februar beim SHHB, Hamburger Landstraße 101 in 24113 Molfsee auf CD/DVD oder per E-Mail. Ein Preisausschuss wird die Bewertung der Filme vornehmen.

"Hier wird der Knick in einen anderen Fokus gestellt, nicht zwischen Landwirtschaft und Naturschutz", sagte der Landesnaturschutzbeauftragte Holger Gerth. Der SHHB nennt den Knick das prägende Kulturlandschaftselement mit herausragenden Naturschutzleistungen. Etwa ein Prozent der Landesfläche sei im waldarmen Schleswig-Holstein von Knicks eingenommen. Die Tierarten im Knick würden auf etwa 7000 geschätzt. Neben Klima, Artenvielfalt, Boden- und Erosionsschutz habe der Knick auch eine exponierte Bedeutung für die Menschen im Land und würde auch von den Touristen als charakteristisch empfunden.

Auch Schulen können teilnehmen

Kooperationspartner sind die Fachhochschule Kiel (Fachbereich Medien, Professor Bernd Vesper) und die FH Flensburg (Fachbereich Medieninformatik, Professor Klaus Hoefs). Hoefs sagte: "Es ist faszinierend, bedeutende Elemente aus der Naturlandschaft mit modernen Medien zu verbinden, medial künstlerisch darzustellen und zu gestalten." Das Ergebnis werde Interesse für die Knicke mit all seinen Ausprägungen wecken, hofft Hoefs.

Gesponsert wird der Wettbewerb von der Umweltlotterie Bingo. Preise haben die Marius-Böger-Stiftung (Plön) und Panasonic gestiftet.

Es ist geplant, dass auch Schulen oder Klassen an dem Wettbewerb teilnehmen können. Ansprechpartner ist Jörg Bargmann (04346/7146 oder 0160-4030240; j.bargmann@gmx.de). Eingereichte Filme und Bildfolgen werden ins Internet eingestellt, um möglichst vielen Interessenten die Ergebnisse der Arbeiten auch schon vor dem Einsendeschluss vorzustellen.

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erstellt am 10.Aug.2013 | 03:50 Uhr

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