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Friedrichskoog : Krabbenkutter kentert - drei Fischer gerettet

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Ein Fischkutter aus dem Hafen Friedrichskoog ist am Dienstagabend aus bislang ungeklärter Ursache gekentert. Ein Tonnenleger der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung soll in der Nacht zum Donnerstag versuchen, den Fischkutter zu bergen.

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erstellt am 30.Apr.2014 | 08:02 Uhr

Friedrichskoog/Cuxhaven | In der Elbmündung ist am Dienstagabend ein Krabbenkutter gekentert. Ein Seenotkreuzer rettete die dreiköpfige Besatzung unverletzt von ihrem sinkenden Schiff, wie die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) mitteilte. Die drei Fischer im Alter von 37, 28 und 20 Jahren wurden nach Cuxhaven gebracht.

Der 15 Meter lange Fischkutter „Wattenmeer“ mit Heimathafen Friedrichskoog (Kreis Dithmarschen) war auf Krabbenfang, als er gegen 18.30 Uhr rund sechs Seemeilen (etwa elf Kilometer) nördlich von Cuxhaven aus ungeklärter Ursache kenterte. Die starke Strömung trieb den Havaristen bis zu der Sandbank „Gelbsand“. Dort blieb der Kutter auf seiner rechten Seite liegen. Die Fischer warteten auf der Backbordseite ihres Schiffes auf die Retter. „Sie haben sehr viel Glück gehabt“, sagte Holger Wolpers von der DGzRS. Zur Unfallzeit herrschten in der Elbmündung nordöstliche Winde um drei Beaufort (bis 20 km/h Windgeschwindigkeit).

Ein Tonnenleger der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung soll in der Nacht zum Donnerstag versuchen, den Fischkutter zu bergen. Die Wasserschutzpolizei nahm die Ermittlungen zur Unglücksursache auf.

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