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Minderheitenschutz : Kommunen sollen Sinti und Roma unterstützen

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5.000 Sinti und Roma leben in Schleswig-Holstein. Anlässlich des Europatages forderte Minderheitenbeauftragte Schnack Projekte zur Unterstützung dieser Volksgruppen.

shz.de von
erstellt am 08.Mai.2013 | 11:29 Uhr

Altenholz | Schleswig-Holsteins Minderheitenbeauftragte Renate Schnack (SPD) hat an die Kommunen appelliert, die Minderheit der Sinti und Roma vor Ort zu unterstützen. So könnten Projekte für diese Menschen entwickelt und gefördert werden, sagte Schnack gestern in Altenholz (Kreis Rendsburg-Eckernförde) auf einer Veranstaltung zum Europatag 2013. Sie verwies dabei auf das Beispiel "Maro Temm", einem von der Stadt Kiel unterstützten Wohnprojekt.
"Maro Temm" bedeutet "Unser Land" in Romanes, der Sprache der Sinti und Roma. Das Wohnprojekt wurde auf einem 10.000 Quadratmeter großen Grundstück im Kieler Stadtteil Gaarden realisiert. Die "Wohnungsgenossenschaft der Sinti" und Helfer hatten dort eine Reihenhaussiedlung mit insgesamt 13 Wohneinheiten aufgebaut. Die ersten Familien zogen 2007 ein.
In Schleswig-Holstein leben derzeit rund 5.000 Sinti und Roma. Ihnen wurde im vergangenen Jahr durch einstimmigen Beschluss des Landtages der Minderheitenschutz mit Verfassungsrang gewährt.

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