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Jugendliche im Vollrausch : Komasaufen in Schleswig-Holstein nimmt zu

vom

Schnaps, bis nichts mehr geht: Immer mehr Jugendliche im Land landen mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus. Bei den 12- bis 15-Jährigen ließ das exzessive Trinken nach.

shz.de von
erstellt am 01.10.2013 | 13:15 Uhr

Kiel | Das sogenannte Komasaufen hat in Schleswig-Holstein nach Angaben der AOK NordWest weiter zugenommen. Wie die Krankenkasse am Dienstag mitteilte, kamen aus dem Kreis ihrer Versicherten im Jahr 2012 insgesamt 255 Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 20 mit Alkoholvergiftungen ins Krankenhaus. Im Vorjahr waren es 247 stationäre Behandlungen und 2010 noch 227.

„Diese alarmierende Entwicklung muss dringend gestoppt werden“, sagte der AOK-Vorstandsvorsitzende Martin Litsch. In der Altersgruppe von 16 bis 20 Jahren nahm die Zahl der Krankenhauseinweisungen spürbar zu, während bei den 12- bis 15-Jährigen exzessives Trinken im vorigen Jahr deutlich nachließ. „Komasaufen ist kein Sport oder Wettbewerb, sondern gefährdet massiv die Gesundheit der Jugendlichen“, sagte AOK-Chef Litsch.

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