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Zwei Tote im Mittelmeer : Kollision mit Brunsbütteler Frachter

vom

Im Mittelmeer sind zwei Frachter zusammengestoßen. Zwei Menschen sind tot, ein Schiff ist gesunken. Das zweite Schiff gehört einer Reederei aus Brunsbüttel.

shz.de von
erstellt am 01.Mai.2013 | 10:41 Uhr

Brunsbüttel | Bei einer Kollision von zwei Frachtern im Mittelmeer sind mindestens zwei Seeleute ums Leben gekommen. Weitere acht wurden am Montag trotz einer umfangreichen Rettungsaktion noch vermisst, sieben wurden gerettet. Wie die griechische Küstenwache mitteilte, ging nach dem Zusammenstoß einer der beiden Frachter unter: die "Piri Reis" fuhr unter der Fahne der Cookinseln. Der griechische Minister für Handelsschifffahrt, Kostis Mousouroulis, führte im Staatsradio den Unfall auf menschliches Versagen zurück.

Die 16 Besatzungsmitglieder des anderen Frachters, der "Consouth", die unter der Fahne von Antigua-Barbuda fährt und der deutschen Reederei Erwin Strahlmann mit Sitz in Brunsbüttel gehört, seien wohlauf. Dies bestätigte die Reederei mit Sitz in Brunsbüttel am Montagnachmittag. Die Besatzung komme aus Russland, Polen und von den Philippinen. Das Schiff sei fahrtüchtig, teilte die Küstenwache weiter mit.

Schiff in der Mitte gerammt und sofort gesunken

An der Rettungsaktion nahmen ein Hubschrauber, ein Flugzeug, mehrere Schnellboote der Küstenwache sowie etwa zehn vorbeifahrende Schiffe teil. Die untergegangene "Piri Reis" hatte Düngemittel an Bord. Der andere Frachter war leer. In der Region herrschten gute Wetterbedingungen.

Griechische Medien berichteten, die "Piri Reis" sei gegen 5.45 Uhr Ortszeit in der Mitte gerammt worden und binnen weniger Minuten untergegangen. Dies hätten die geretteten Seeleute der Küstenwache gesagt. Die Besatzung der "Piri Reis" stamme aus Syrien, hieß es in Medienberichten. Das Schiff soll einer türkischen Reederei gehören.

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