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Statistisches Bundesamt : Kinderlosigkeit in Deutschland: Hamburg und SH sind Spitzenreiter

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31 Prozent der Hamburgerinnen bleiben endgültig kinderlos. Unter Akademikerinnen ist die Kinderlosigkeit jedoch zurückgegangen.

shz.de von
erstellt am 26.Jul.2017 | 13:53 Uhr

Hamburg/Kiel | Unter den westdeutschen Flächenländern ist die Kinderlosigkeit in Schleswig-Holstein nach aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes am höchsten. Fast ein Viertel der 45- bis 49-Jährigen (24 Prozent) hatte im vergangenen Jahr im nördlichsten Bundesland kein Kind, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. Höher war die Quote 2016 nur in den Stadtstaaten Hamburg (31 Prozent), Berlin (27) und Bremen (26).

Durchschnittlich betrug die Kinderlosenquote in den westdeutschen Flächenländern 21 Prozent, im Osten lag sie bei 12 Prozent. Generell gilt demnach: In allen Bundesländern sind in den urbanen Regionen mehr Frauen ohne Kinder als auf dem Land.

Laut den Statistikern bleibt bundesweit etwa jede fünfte Frau „endgültig kinderlos“. Diese Quote habe sich seit einigen Jahren stabilisiert. Dazu habe „nicht zuletzt die Verbesserung der Bedingungen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, vor allem durch den Ausbau der Kinderbetreuung, beigetragen“. Lange Zeit hatte sich die endgültige Kinderlosigkeit in Deutschland stetig vergrößert - von 11 Prozent bei den 1937 geborenen Frauen bis 21 Prozent beim Jahrgang 1967.

„Bei den akademisch gebildeten Frauen ist die Kinderlosigkeit in den letzten Jahren sogar zurückgegangen“, sagte Destatis-Vizepräsident Georg Thiel in Berlin. So war unter den 40- bis 44-jährigen Akademikerinnen der Anteil der Kinderlosen im Vorjahr mit 25 Prozent um drei Prozentpunkte geringer als 2012.

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