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Handball-Champions-League : Kiel und Flensburg stehen im Achtelfinale

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Erfolgreicher Tag für die Handball-Nordclubs: Der THW Kiel und die SG Flensburg-Handewitt gewannen am Sonntag ihre Champions-League-Partien gegen Wisla Plock und Aalborg Handball.

shz.de von
erstellt am 01.12.2013 | 16:45 Uhr

Kiel/Aalborg | Die SG Flensburg-Handewitt hat das deutsche Quartett im Achtelfinale der Handball-Champions-League komplettiert. Der Bundesliga-Spitzenreiter gewann am Sonntag beim dänischen Club Aalborg HB mit 27:26 (14:13) und löste nach dem HSV Hamburg, den Rhein-Neckar Löwen und dem THW Kiel ebenfalls vorzeitig das Ticket für die K.o.-Runde. Beste Werfer des Spiels waren Holger Glandorf und Thomas Mogensen (je 7) für Flensburg sowie Johan Jakobsson (6) und Havardt Tvedten (6/1) für Aalborg.

In der mit 4666 Zuschauer ausverkauften Gigantium-Arena in Aalborg hatten die Gastgeber den besseren Start. Gestützt auf starke Paraden ihres Keepers Richard Kappelin zogen die Dänen auf 8:4 (16. Minute) davon. Die SG konterte jedoch, Olafur Gustaffson sorgte wenige Sekunden vor dem Halbzeitpfiff für die Flensburger 14:13-Führung.

Nach dem Seitenwechsel bauten die Schützlinge von SG-Trainer Ljubomir Vranjes den Vorsprung auf vier Treffer (23:19/38.) aus. In der Tabelle der Vorrundengruppe D bleiben die Flensburger (11:3 Punkte) als Zweiter dem Tabellenführer HSV Hamburg (12:2) auf den Fersen und haben noch alle Chancen auf den Gruppensieg.

Tore Aalborg HB: Tvedten 6/1, Jakobsson 6, Larsen 4, Slundt 4, Bagersted 3, Stig Jensen 2, Christian Jensen 1

Tore SG Flensburg-Handewitt: Glandorf 7, Mogensen 7, Nenadic 6, Knudsen 3, Weinhold 1/1, Svan 1, Wanne 1, Gustafsson 1 

Zuschauer: 4666

Strafminuten: 2 / 14

Disqualifikation: - / -

Die Handballer des THW Kiel behaupteten durch das 34:25 (16:11) über den polnischen Vertreter Wisla Plock mit 12:2 Punkten die Tabellenführung in der Vorrundengruppe B. Bester Werfer der Zebras war Aron Palmarsson mit acht Treffern. Für den polnischen Vizemeister hatte Petar Nenadic (9/1) die meisten Tore erzielt.

In der heimischen Sparkassen-Arena war der THW nicht gut in die Partie gestartet. Immer wieder wurden klare Torgelegenheiten ausgelassen. Vor allem Kreisläufer Rene Toft Hansen scheiterte mehrfach an Wisla-Schlussmann Marin Sego. Gegen Ende der ersten Halbzeit bekam Kiel das Spiel dann besser in den Griff. Marko Vujin sorgte in der 29. Minute für die erste Fünf-Tore-Führung (15:10). In der Folge geriet der Sieg der Gastgeber nicht mehr in Gefahr.

Kiels Trainer Alfred Gislason hatte seinen Spielern für einen Sieg gegen die Polen einige freie Tage in Aussicht gestellt. Spätestens Mitte der Woche wird bei den Kielern dann aber die Vorbereitung auf das Bundesliga-Spitzenspiel am kommenden Sonntag bei den Füchsen Berlin beginnen.

Tore THW Kiel: Palmarsson 8, Jicha 6/4, Vujin 6, Toft Hansen 3, Sprenger 3, Sigurdsson 2, Klein 2, Wiencek 1, Ekberg 1, Zeitz 1, Jallouz 1

Tore Wisla Plock: Nenadic 9/1, Lijewski 5, Toromanovic 4, Wisniewski 3, Kavas 2, Eklemovic 1, Nikcevic 1 

Zuschauer: 8600

Strafminuten: 6 / 8

Disqualifikation: - / -  

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