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Umweltministerium in SH : Jäger töten weniger wildernde Katzen

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Aus der Onlineredaktion

In Schleswig-Holstein sinkt die Zahl wildernder Katzen. Knapp 4000 streunende Katzen wurden von Jägern abgeschossen - 1400 weniger als in der letzten Jagdsaison.

Kiel | Schleswig-Holsteins Jäger zielen immer seltener auf streunende Katzen in ihren Revieren. In der Saison 2013/2014 seien knapp 4000 wildernde Katzen abgeschossen worden, sagte Nicola Kabel vom Kieler Umweltministerium. Das waren 1400 weniger als im Jagdjahr 2012/2013.

Damit habe sich der in den vergangenen zehn Jahren beobachtete starke Rückgang fortgesetzt: In der Jagdsaison 2003/2004 seien noch rund 10.000 Katzen beim Wildern erwischt worden. Gespräche mit Besitzern, ihre Hunde und Katzen besser zu beaufsichtigen, hätten an Bedeutung gewonnen. Katzen jagen neben kleineren Tieren wie Junghasen und -kaninchen auch zum Teil seltene und geschützte Singvogelarten. Nach Angaben von Jägern kann eine streunende Katze im Jahr bis zu tausend Vögel, Kleinsäuger und Amphibien erbeuten.

In Schleswig-Holstein erlaubt das Landesjagdgesetz das Abschießen von Hauskatzen, die in einem Jagdbezirk in einer Entfernung von mehr als 200 Metern vom nächsten Haus angetroffen werden. Als Jagdjahr gilt die Zeit zwischen 1. April und 31. März des folgenden Jahres.

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erstellt am 08.Okt.2014 | 10:55 Uhr

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