Klimabilanz April : In Nordfriesland schien die Sonne am längsten

Warm und etwas zu trocken: So war der April im Norden. Im Bild: Die Geltinger Bucht. Foto: dpa
Warm und etwas zu trocken: So war der April im Norden. Im Bild: Die Geltinger Bucht. Foto: dpa

Der April war etwas zu trocken, aber ein bisschen wärmer als der langjährige Durchschnitt. Die Klimabilanz für Schleswig-Holstein und Hamburg.

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29. April 2008, 05:23 Uhr

Die Temperaturen liegen meist um 0,5 bis 1 Grad über dem langjährigen Durchschnitt, die Sonne konnte ihr Soll stellenweise übertreffen, bilanziert der Wetterdienst meteomedia für den April.

Die höchsten Temperaturen wurden am 28. April gemessen, die Station Hamburg-Veddel verzeichnete ein Maximum von 23,2 Grad. In Hohwacht wurde ein Höchstwert von 22,9 Grad erreicht, in Grambek stieg das Quecksilber bis auf 22,7 Grad.

Nach einer klaren Nacht gab es am Morgen des 7. April verbreitet Frost. In Itzehoe wurde ein Tiefstwert von -5 Grad gemessen, Schleswig meldete ein Minimum von -4,3 Grad, Quickborn folgt auf Platz 3 mit frostigen -3,8 Grad.
Weniger Niederschlag als erwartet

Die Sonnenscheindauer entspricht in etwa dem langjährigen Durchschnitt, wobei der Norden des Landes von der Sonne etwas mehr verwöhnt wurde als der Süden. Die meisten Sonnenstunden zählte man in Nordfriesland, in Westerhever durfte man sich über 239 Sonnenstunden freuen, Pellworm belegt Platz 2 mit 233 Sonnenstunden vor Amrum mit 231 Stunden.

Die Niederschlagsmengen liegen verbreitet um 30 bis 50 Prozent unter dem Erwartungswert. Am meisten regnete es noch in Dörnick mit 42 Litern pro Quadratmeter gefolgt von den Stationen Timmendorfer Strand und Helgoland-Südhafen mit jeweils 40 Litern/qm.

Der Wind spielte nur eine untergeordnete Rolle, die größte Windgeschwindigkeit wurde auf der Hallig Hooge mit 91 km/h gemessen. Die letzten zwei Apriltage sind in dieser Bilanz natürlich noch nicht berücksichtigt.

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