Zeitung spenden : In den Urlaub fahren und Gutes tun

sh:z-Abonnenten können ihre Zeitung im Urlaub an soziale und gemeinnützige Einrichtungen spenden und damit eine Freude bereiten.

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21. Juni 2013, 09:33 Uhr

Flensburg | Jedes Mal freut sich Margit Hansen, wenn sie früh morgens den Briefkasten öffnet und die druckfrische Tageszeitung schon da ist - und das auch noch kostenfrei. Sie ist die Heimleitung des DRK Pflegezentrum Rosengroorn in Handwitt. Das Seniorenwohnheim in der Nähe der Stadt Flensburg ist eine der Einrichtungen, die regelmäßig mit einer Zeitungsspende des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlags (sh:z) versorgt wird. "Unsere Bewohner sind immer dankbare Leser", so Margit Hansen.
Bereits seit Jahrzehnten können Abonnenten bei Urlaubszeit oder anderer Abwesenheit ihr Abo für diese Zeit an soziale oder gemeinnützige Einrichtungen "spenden" und damit eine Freude bereiten. "Zeitungslesen bildet und informiert über das aktuelle Geschehen, das ist auch für ältere Menschen sehr wichtig", weiß Andrea Rußland, die bereits in zweiter Familientradition das Seniorenheim Am Dannewerk in Schleswig führt. "Das Zeitungslesen gehört zum festen Bestandteil des Tages und wir sind froh, dass wir das so allen unseren Bewohner ermöglichen können", sagt Andrea Rußland.

Mehrere tausend Leser verschenken jährlich ihr Zeitungs-Abo

Eine Vielzahl von Einrichtungen aus dem ganzen Verbreitungsgebiet befindet sich auf der Empfängerliste. Von Barmstedt bis Husum, von Neumünster bis Bredstedt, von Niebüll bis Itzehoe, Bad Oldesloe bis Schleswig und dem gesamten Verbreitungsgebiet werden die Spenden-Zeitungen verteilt. Mehrere tausend Leser verschenken jährlich ihr jeweiliges Zeitungs-Abo.
Auch das Altenzentrum auf Sylt/Westerland ist eine dieser Adressen. "Fast alle unsere Bewohner lesen regelmäßig die Zeitung. Wenn sie die Zeitung gelesen haben, geben sie diese dann an andere Heimbewohner weiter", weiß die Mitarbeiterin Corinna Masekowsky.
Zu den Empfängern gehören ebenso Krankenhäuser aus der ganzen Region. Wie beispielsweise die Imland Kliniken in Rendsburg und Eckernförde. "Eine wirklich gute und sinnvolle Idee. Das Angebot wird bei uns sehr gern genutzt", so auch Petra Krügel aus der Marketingabteilung.

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