A1 bei Bad Oldesloe : Im Wagen eingeklemmt - Unfallfahrer flieht

Völlig zerstört: Der Abschleppwagen nach dem Unfall auf der A1 bei Bad Oldesloe. Foto: Mundt
Völlig zerstört: Der Abschleppwagen nach dem Unfall auf der A1 bei Bad Oldesloe. Foto: Mundt

Er wurde im Abschleppwagen eingeklemmt und schwer verletzt: Der 40-Jährige Beifahrer hatte keine Chance, als der Wagen auf einen Sattelschlepper auffuhr. Der Fahrer des Lkw floh.

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27. November 2008, 05:52 Uhr

Schwer verletzt wurde ein 40-jähriger Mann aus Wesenberg bei einem Unfall auf der Autobahn A1 bei Bad Oldesloe. Gegen 19.55 Uhr war er in einem Abschlepper unterwegs in Richtung Hamburg. Ebenfalls unterwegs in Richtung Hamburg war zum gleichen Zeitpunkt ein bisher unbekannter Lkw-Fahrer. Dieser wollte in Bad Oldesloe von der Autobahn abfahren. Doch er entschied sich kurzfristig um und lenkte sein Fahrzeug vom Verzögerungsstreifen wieder auf die Fahrbahn.
Der Fahrer des Abschleppers, ein 29-jähriger Stockelsdorfer, konnte nicht mehr ausweichen und raste in das Heck des vermutlich aus Dänemark stammenden Lkw. Der Beifahrer des Abschleppers wurde im Führerhaus eingeklemmt. Die Reinfelder Feuerwehr wurde zusammen mit einem Notarzt und zwei Rettungswagen durch die Rettungsleitstelle in Bad Oldesloe alarmiert und rückten aus.

Vor Ort verschaffte sich Einsatzleiter Torben Struck als erstes einen Überblick über die Lage und teilte dann seine Feuerwehrkräfte ein. "Die Rettung war sehr schwierig da die Person im Fußbereich stark eingeklemmt war", sagte der Gemeindewehrführer der Stadt Reinfeld. Mit hydraulischem Rettungsgerät wurde das Führerhaus geöffnet. Es dauerte rund eine Stunde, bis der Mann aus dem Wrack befreit werden konnte. "Wegen der massiven Bauart des Lkw war es nicht ganz einfach den Mann aus dem Fahrzeug zu retten", sagte Einsatzleiter Struck.
Doch die mit zwei Löschgruppen ausgerückte Freiwillige Feuerwehr Reinfeld konnte den Mann retten und an den Rettungsdienst übergeben. Für rund zwei Stunden war die Autobahn A1 in Richtung Hamburg nur über einen Fahrstreifen befahrbar. Zu Verkehrsbehinderungen kam es während der Rettungsarbeiten nicht. Von dem Unfallverursacher fehlt bisher jede Spur.

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