Pferdefleisch : Ikea stoppt Verkauf von Hackbällchen

Ikea-Filialen in Tschechien haben Köttbullar mit Pferdefleisch verkauft. Foto: dpa
Ikea-Filialen in Tschechien haben Köttbullar mit Pferdefleisch verkauft. Foto: dpa

In Deutschland und 23 anderen Ländern verschwinden die Köttbullar aus den Regalen in Ikea-Filialen. In Tschechien hatten die Behörden Pferde-DNA in den Hackbällchen entdeckt.

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27. Februar 2013, 09:31 Uhr

Prag | Die Möbelkette Ikea hat auch in Deutschland den Verkauf ihrer populären Hackfleischklöße "Köttbullar" gestoppt. Das sagte eine schwedische Unternehmenssprecherin am Dienstag. Nachdem in Ikea-Hackbällchen in Tschechien am Montag wegen Spuren von Pferdefleisch gefunden hatte, habe man die Klöße in insgesamt 24 Ländern aus dem Verkehr gezogen. Die meisten davon erhielten ihre Lieferungen ebenso wie die tschechische Ikea-Tochter von einem Betrieb im schwedischen Lidköping. Dazu gehöre Deutschland aber nicht.
Tschechische Behörden hatten per Labor-Analayse Pferde-DNA in einer Ein-Kilogramm-Tiefkühlpackung der Ikea-Filiale in Brünn (Brno) nachgewiesen. Das staatliche Veterinäramt wies Ikea an, das Produkt unverzüglich aus den Regalen zu nehmen. Über das Schnellwarnsystem RASFF seien die übrigen EU-Staaten umgehend informiert worden. Es handelte sich um eine Schweden hergestellte Packung mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 22.1.2014. Pferdefleisch fand die Behörde zudem in einer Rindfleisch-Lieferung aus Polen eines anderen Händlers.

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