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Neumünster : Hund angeschossen - Polizei sucht Zeugen

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In Neumünster hat ein Unbekannter auf einen Hund geschossen, der auf einem Spaziergang mit Frauchen und einem zweijährigen Kind unterwegs war. Jetzt sucht die Polizei den Täter.

shz.de von
erstellt am 21.Mai.2013 | 07:34 Uhr

Neumünster | Der Schuss kam aus dem Hinterhalt. Eine 38-jährige Neumünsteranerin war mit ihrem zweijährigen Sohn und drei Settern auf einem Abendspaziergang durch die Böcklersiedlung. Sie hörte ein Geräusch wie von einem Luftgewehr - einer der Hunde jaulte auf und sackte zusammen. An einer Körperseite des Hundes war eine blutende Verletzung erkennbar. Wie sich später bei einer Notoperation in einer Tierklinik herausstellte, war der Irish Setter mit einem Luftgewehr angeschossen worden. Das Projektil steckte noch im Körper, konnte entfernt werden und wurde sichergestellt.
Jetzt sucht die Polizei nach Zeugen des Vorfalls. Der Schuss dürfte laut Polizeisprecher Rainer Wetzel aus Richtung Lötzener Straße 1-3 gekommen sein. Insofern ist für die Polizei jede Beobachtung wichtig wie zum Beispiel verdächtige Personen oder auch Fahrzeuge, die dort am Freitagabend gegen 19.10 Uhr gesehen wurden. Die Polizei ermittelt wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und gegen das Waffengesetz. Hinweise können unter der Nummer 04321-9450 abgegeben werden.
Bereits im Dezember gab es in Neumünster eine Attacke gegen einen Hund. Ein Mann hatte am Einfelder See einen Weimaraner erstochen, nachdem er sich mit der Frau, die das Tier Gassi führte, über das Thema Leinenzwang gestritten hatte. Der Tod des Weimaraners Hannibal hatte auch über Neumünster hinaus zu Diskussionen über das Anleinen von Hunden geführt.

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