Benzinpreise in SH : Höchstpreise im Morgengrauen

Preisänderungen werden an das Kartellamt gemeldet.
Preisänderungen werden an das Kartellamt gemeldet.

Autofahrer, die beim Tanken Geld sparen wollen, sollten am frühen Abend an die Tankstelle fahren.

shz.de von
18. November 2013, 17:08 Uhr

Wie die aktuelle ADAC-Auswertung zeigt, war Kraftstoff in der vergangenen Woche am Montagabend um 18.50 Uhr am günstigsten (E 10 1,448 Euro) und am frühen Freitagmorgen am teuersten. Für einen Liter E10 mussten die Autofahrer um 4.20 Uhr 1,559 Euro bezahlen.

Mit der aktuellen Preisuntersuchung bestätigen sich die Ergebnisse früherer Auswertungen des ADAC. Die Spritpreise sind am frühen Morgen am höchsten, spät nachmittags und abends am niedrigsten. Das Sparpotenzial der laufenden Woche beträgt bei Benzin 11,1 Cent, bei Diesel 10,6 Cent.

Seitdem bundesweit rund 14 000 Tankstellen jede Preisänderung an die Markttransparenzstelle des Bundeskartellamts melden müssen , hat sich die Preistransparenz für die Verbraucher verbessert. Nach dem Motto „erst surfen, dann tanken“ nutzen inzwischen Millionen Autofahrer die Preisübersichten im Internet, auch Smartphone-Apps oder Navigationsgeräten liefern entsprechende Informationen. Der Autofahrer werde „flächendeckend, verlässlich und in Echtzeit informiert“, erklärte ein Sprecher des Bundeskartellamts. Wenn gezielt die preiswerteste Tankstelle angefahren werde, „wird der Wettbewerbsdruck auf die Anbieter verstärkt“ und die Preise sinken tendenziell.

Die Markttransparenzstelle selbst veröffentlicht keine Preisübersichten. Sie erhält vielmehr die Preisdaten von den Mineralölunternehmen und Tankstellenbetreibern. Diese reicht sie an die folgenden privaten Verbraucher-Informationsdienste weiter:

www.adac.de/tanken

www.clever-tanken.de

www.mehr-tanken.de

www.spritpreismonitor.de

www.spritgong.de

www.tanke-guenstig.de

www.sparsamtanken.de

www.benzinampel.de

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