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Nordseeküste und Elbe : Hochwasser: Pegel steigt am Nachmittag

vom

Die Ausläufer des Hurrikans „Gonzalo“ bringen Wind auch nach Schleswig-Holstein. Die befürchtete Sturmflut in der Nacht bleibt aus.

shz.de von
erstellt am 22.Okt.2014 | 07:41 Uhr

Kiel | Die angekündigte Sturmflut ist in der Nacht zum Mittwoch im Norden ausgeblieben. Alle Pegelwerte im Elbe- und Wesergebiet sowie an der Nordsee seien unter 1,50 Meter über dem mittleren Hochwasser geblieben, sagte eine Sprecherin des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) in Hamburg. In Hamburg-St. Pauli betrug der Pegelstand um 5.49 Uhr 1,43 Meter. Um kurz nach Mitternacht erreichte ein erstes Hochwasser Cuxhaven.

Der Sylt-Shuttle fuhr in der Früh nach Plan: „Da oben ist es fast windstill“, sagte eine DB-Sprecherin. In Nordfriesland sei es in den Morgenstunden ruhig geblieben. Das bestätigte auch ein Sprecher der Regional-Leitstelle in Harrislee. Um kurz vor 17 Uhr soll das Wasser am Hamburger Fischmarkt erneut steigen.

Als Sturmflut gilt ein Wasserstand von 1,50 bis 2,50 Metern über dem durchschnittlichen (mittleren) Hochwasser. Am Nachmittag wird der heftige Sturm - ein Ausläufer des Hurrikans „Gonzalo“ - das Hochwasser noch einmal gegen 14 Uhr an der Elbmündung steigen lassen. Dann könnten auch Sturmflut-Pegelstände erreicht werden, teilte die BSH-Sprecherin mit. Strände, Vorland und Hafenflächen könnten überflutet werden.

Als Sturmflut gilt nach Angaben des Bundesamtes ein Wasserstand von 1,50 bis 2,50 Metern über dem durchschnittlichen Hochwasser (Mittleres Hochwasser). Erst bei Pegelständen zwischen 2,50 und 3,50 Meter sprechen die Experten von einer schweren Sturmflut.
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