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Welt-Aids-Tag : HIV-Infizierte kämpfen gegen Diskriminierung

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Deutschland weiß laut Einschätzung des Gesundheitsministeriums gut Bescheid über HIV und Aids – doch im Alltag kommt es nach wie vor zu Diskriminierung und Ausgrenzung.

Rund 80.000 Menschen in Deutschland leben mit dem Aids-Erreger HIV, 1000 von ihnen in SH. Ihr Leben wird nicht nur durch die Krankheit erschwert – häufig kommt es zu Diskriminierung im Alltag und am Arbeitsplatz. Obwohl Befragungen zufolge ein Großteil der Deutschen über Infektionswege aufgeklärt ist, meiden manche infizierte Personen. Genau dort soll die aktuelle Kampagne „Positiv zusammen leben“ ansetzen.

Auf die Frage „Würdest Du mit einem HIV-positiven Kollegen gemeinsam in die Kantine gehen?" antworten laut einer Umfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) 85 Prozent, dass sie das ganz sicher machen würden. Auf die Frage: „Würdest Du jemanden mit HIV küssen?“ antwortet fast jeder Zweite ablehnend. Wichtig ist - und darauf weist die Kampagne der BZgA hin: In den genannten Situationen besteht kein Ansteckungsrisiko.

 

 

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erstellt am 28.Nov.2014 | 19:39 Uhr

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