Verdacht auf Kokainhandel : Haftbefehl gegen Schmugglerin aufgehoben

Auf dieser Yacht soll Kokain im Schätzwert von 42 Millionen Euro geschmuggelt worden sein. Foto: BKA
Auf dieser Yacht soll Kokain im Schätzwert von 42 Millionen Euro geschmuggelt worden sein. Foto: BKA

Eine Föhrerin hatte mit einem Begleiter Kokain im Schätzwert von 42 Millionen Euro auf einer Yacht geschmuggelt. Gegen sie wird jetzt wegen Beihilfe ermittelt.

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11. Dezember 2011, 05:21 Uhr

Föhr | Der Haftbefehl gegen eine Frau von der Nordseeinsel Föhr, die des Drogenhandels verdächtig war, ist aufgehoben worden. Wie die Rechtsanwältin der Frau mitteilte, sei ihre Mandantin am Donnerstag bei Ankunft am Flughafen Frankfurt am Main auf freien Fuß gesetzt worden. Die Staatsanwaltschaft Flensburg bestätigte die Angaben.
Die Frau war mit ihrem Begleiter im Juli vor der Küste der französisch-niederländischen Insel St. Maarten/Saint Martin (Kleine Antillen) an Bord einer Segeljacht festgenommen worden, auf der Kokain im Schätzwert von 42 Millionen Euro gefunden wurde. Die Staatsanwaltschaft Flensburg ermittelt gegen die Frau nun in einem abgetrennten Verfahren nicht wegen "täterschaftlichen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln", sondern nur wegen Beihilfe.

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