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Der März auf shz.de : Häufig geklickt: Ein Wolf, die „Sofi“ und der Germanwings-Absturz

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Es ist der traurige Höhepunkt der März-Statistik: Der Absturz von Flug 4U9525. Die meistgeklickten Nachrichten des Monats zum Nachlesen.

10. Der Wolf in Dodau und die Diskussion um den Hund

Auf Platz zehn unserer meistgelesenen Nachrichten ist eine Geschichte um einen Wolf, der auf der Gemeindestraße in Dodau plötzlich vor dem Auto steht. Die Zwillinge Johanna und Theresa Biss sind sich sicher: Das ist ein Wolf. Sie machten ein Foto und die Diskussion war gestartet. War es tatsächlich ein Wolf, der zwischen Plön und Eutin durch die Wälder streift oder ist es doch nur ein Hund gewesen?

Aus dem Auto wurde der Wolf fotografiert.
Aus dem Auto wurde der Wolf fotografiert. Foto: Johanna Biss
 

9. Ein tödlicher Unfall bei Henstedt-Ulzburg sorgt für eine stundenlange A7-Sperrung

Ein tragischer Platz neun der meistgeklickten Artikel des Monats März: Ein Lkw-Fahrer übersieht ein Stauende und fährt in ein anderes Fahrzeug. Später kommt es zu einem Folgeunfall mit mehreren Verletzten. Für die Dauer der Bergungs- und Aufräumarbeiten wurde die Autobahn in Fahrtrichtung Hamburg mehrere Stunden bis zum Nachmittag des 10. März voll gesperrt. Traurige Bilanz: Der 46-jährige Lkw-Fahrer stirbt, vier Personen werden leicht verletzt.

Die A7 war nach dem Unfall voll gesperrt.
Die A7 war nach dem Unfall voll gesperrt. Foto: Joachim Krüger
 

8. Der Millionenschatz aus dem Oluf-Samson-Gang in Flensburg

Sven Pulka und seine Partner fühlen alten Häusern auf den Zahn. Das Team der Weeser Zimmerei „Holzverbindung“ hat schon viele Botschaften aus der Vergangenheit bei Restaurierungsarbeiten gefunden. Der Schatz, den sie im Zwischenboden des Hauses Oluf-Samson-Gang Nummer 16 fand, war da schon etwas besonderes. Der Millionenschatz, ein großes Bündel Geldscheine aus der Weimarer Republik, war in einer Zigarrenschachtel versteckt.

Endlich reich? Pustekuchen! Der Millionenschatz hat für Eigentümer Sven Pulka (links) und seinen Mieter Martin Schulz nur nostalgischen Wert.
Endlich reich? Pustekuchen! Der Millionenschatz hat für Eigentümer Sven Pulka (links) und seinen Mieter Martin Schulz nur nostalgischen Wert. Foto: Dommasch
 

7. „Ali Baba“ am Teich wehrt sich: Döner-Pächter will die Stadt verklagen

Stammkunden in Neumünster wundern sich und fragen, wann es weiter geht: Denn obwohl die Handwerker an der Döner-Bude am Teich bereits vor Wochen abgezogen sind, tut sich nichts. Nach den Umbauten wollte Pächter Vezir Dündar eigentlich längst wieder eingezogen sein und Geld verdienen. Doch eine Übergabe des Pavillons scheiterte. Stadt und Pächter haben sich über die vollzogenen Umbauten heftig zerstritten. Inzwischen gibt es eine Lösung.

Entnervt und sauer: Cemil Dündar (links) und sein Bruder Vezir, der den Döner am Teich betreibt, zeigen, dass unvereinbart der Tresen an der Bude abgebaut wurde. Auch drinnen passt die alte Kücheneinrichtung nicht hinein. Vezirs Frau Joumana und Tochter Lina Nur sind besorgt über die Zukunft ihres Betriebs.
Entnervt und sauer: Cemil Dündar (links) und sein Bruder Vezir, der den Döner am Teich betreibt, zeigen, dass unvereinbart der Tresen an der Bude abgebaut wurde. Auch drinnen passt die alte Kücheneinrichtung nicht hinein. Vezirs Frau Joumana und Tochter Lina Nur sind besorgt über die Zukunft ihres Betriebs. Foto: Vaquette

6. Eine Werbung, die der Stadt nicht passt und ein Wirt, der sich wehrt

Der Flensburger Gastronom Ali Düsmez weist mit einem großen Banner auf die bevorstehende Eröffnung seiner Disco „King's“ hin – doch die Stadt sagt: Das muss weg! Es ist ein glatter Verstoß gegen die Altstadtsatzung. Ali Düsmez versteht die Welt nicht mehr. Und er pocht auf Gleichbehandlung. „Warum dürfen andere, was ich nicht darf?“, fragt er.

Ali Düsmez ärgert sich: Er soll das befristet an dem Gerüst angebrachte Werbebanner umgehend entfernen.
Ali Düsmez ärgert sich: Er soll das befristet an dem Gerüst angebrachte Werbebanner umgehend entfernen. Foto: Dommasch
 

5. Freitag der 13. ist doch ein Pechtag: In Husum sorgt ein kurioser Unfall für Aufsehen

Eigentlich wollte der Mann seinen Polo am Binnenhafen nur kurz abstellen, um einkaufen zu gehen. Und natürlich, so beteuerte er, habe er auch die Handbremse angezogen. Um so größer war der Schreck, als sich das Auto vor seinen Augen selbstständig machte und ins Hafenbecken plumpste. Platz fünf der häufig geklickten Artikel.

Da liegt der Polo im Schlick – im Husumer Hafenbecken.
Da liegt der Polo im Schlick – im Husumer Hafenbecken. Foto: hn
 

4. Hahn gegen Kessemeier: Ein Prozess und ein Hauptzeuge mit Erinnerungslücken

Es geht um Millionen-Deals mit Aktien, um möglichen Betrug und spitze Anfeindungen: Der Flensburger Investor Marco Hahn muss sich vor Gericht verantworten. Der Hamburger Geschäftsmann Dirk Kessemeier ist als Hauptzeuge im Strafprozess gegen den aus Flensburg stammenden Investor geladen. Auf Nachfrage hat Kessemeier immer wieder gravierende Erinnerungslücken. Er weiß angeblich nichts Genaues über Vertragsinhalte, nichts Genaues über die millionenschweren Aktienpakete seiner eigenen Vermögensgesellschaften und auch nichts Genaues über die zeitliche Abfolge der Vereinbarungen mit Hahn.

Marco Hahn stammt aus Flensburg und lebt in der Schweiz.
Marco Hahn stammt aus Flensburg und lebt in der Schweiz. Foto: Staudt
 

3. Nach dem Unfalldrama in Ostholstein trauert Bosau um zwei tote Feuerwehrmänner

Mehr als 100 Menschen nahmen Anteil am tragischen Unfalltod zweier Feuerwehrleute aus der Gemeinde Bosau. Sie waren erst 19 und 21 Jahre alt. Bei dem Unfall war ein VW Bus auf die Gegenfahrbahn geraten und hatte den Golf der beiden Bosauer frontal gerammt. Der Fahrer des Busses kam schwer verletzt ins Krankenhaus. Familienangehörige, Freunde, Fußballer und Dorfbewohner kamen an die Unfallstelle, um Anteil am Schicksal der Verunglückten zu nehmen. Der traurige Platz drei unserer Monatsstatistik.

Familienangehörige, Freunde, Fußballer, Motorradfahrer, Dorfbewohner: Sie kamen zusammen, um zu trauern.
Familienangehörige, Freunde, Fußballer, Motorradfahrer, Dorfbewohner: Sie kamen zusammen, um zu trauern. Foto: Helmut Schröder
 

2. Gefahr für Sensor und Auge: Fototipps für die Sonnenfinsternis

Am 20. März ereignete sich ein seltenes astronomisches Ereignis, das Fotografen aller Ambitionen auf den Plan rief: Mit „Sofi“ verdunkelte eine partielle Sonnenfinsternis den Himmel über Deutschland. Zwischen 9.30 und 12 Uhr wurde sichtbar, wie die Sonne von der Erde aus gesehen durch den Mond größtenteils verdeckt war. Deutschland verwandelte sich in ein Fotografenmekka, auch wenn das Wetter nicht überall mitspielte. Unsere Fototipps wurden auf Platz zwei geklickt.

Die Solar Eclipse von 2011, fotografiert in Belgien.
Die Solar Eclipse von 2011, fotografiert in Belgien. Foto: Imago/By-line
 

1. Der Absturz der Germanwings-Maschine in Frankreich

Es war die Meldung, die am 24. März ganz Europa schockte und trauriger Höhepunkt unserer Monatsstatistik ist: Ein Airbus A320 der Germanwings von Barcelona nach Düsseldorf stürzt in der Nähe von Nizza in den südlichen Alpen ab. An Bord waren 150 Menschen. Es überlebte niemand. Unter den Opfern ist auch eine Halterner Schulklasse. Mittlerweile scheint es Gewissheit zu geben, dass der Co-Pilot das Unglück absichtlich herbeiführte. Seine Motive bleiben wohl unklar.

Absturzstelle der Germanwings-Maschine: Ein Helikopter fliegt über Wrackteile und Helfer.
Absturzstelle der Germanwings-Maschine: Ein Helikopter fliegt über Wrackteile und Helfer. Foto: dpa

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erstellt am 01.Apr.2015 | 09:40 Uhr

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