Erfolgreicher Protest : Gymnasium darf weiter G9 anbieten

Das Gymnasium Wentorf hat hartnäckig gegen G8 protestiert. Nach einem Vergleich vor dem Verwaltungsgericht darf es bei G9 bleiben.

Avatar_shz von
01. September 2011, 08:54 Uhr

WENTORF | Im Streit um die Bildungsgänge am Gymnasium Wentorf (Kreis Herzogtum Lauenburg) hat Bildungsminister Ekkehard Klug (FDP) einen Vergleichsvorschlag des Verwaltungsgerichtes Schleswig akzeptiert. "Es ist der ausdrückliche Wunsch vieler Eltern, dass ihre Kinder in einem neunjährigen Bildungsgang (G9) zum Abitur geführt werden. Mit dem Ja zu dem Vergleichsvorschlag des Gerichtes will ich den Elternwillen so schnell wie möglich umsetzen", sagte Klug bei einem Besuch im Gymnasium. Eltern, Lehrer und Schulleitung hatten sich für G9 ausgesprochen, der Schulträger dagegen. Nach der ministeriellen Verfügung, das Gymnasium dürfe zum Schuljahr 2011/12 G9 anbieten, hatte die Gemeinde geklagt. Das Schuljahr startete daher mit G8 in Wentorf. Der Vergleichsvorschlag sieht vor, dass das Bildungsministerium der Gemeinde Wentorf bei der Anzahl der fünften Klassen entgegenkommt. Um die Zahl der Schüler zu begrenzen und Kostensorgen des Schulträgers zu zerstreuen, soll das Gymnasium zunächst sechszügig, später dann fünfzügig ausgerichtet sein.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen