Wohnindex : Günstiges Wohnen in Schleswig-Holstein

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Wohnen in Schleswig-Holstein ist in fast allen Regionen günstiger als in der Metropolregion Hamburg.

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30. Januar 2011, 09:57 Uhr

Hamburg/Flensburg | Dies macht ein neuer Wohnindex des Hamburger Instituts F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt deutlich. Nach Angaben von F+B sei mit der Aufstellung erstmals ein Index veröffentlicht worden, "der die Preisentwicklung von Eigenheimen und Eigentumswohnungen mit der Wertentwicklung von Mehrfamilienhäusern und den Trends von Neuver trags- und Bestandsmieten kombiniert". Der ermittelte Durchschnittswert von 412 Kreisen und kreisfreien Städten in Deutschland liegt bei einem Index von 100.
Demnach rangiert Hamburg mit einem Index von 145,1 auf dem 22. Rang. Relativ viel Geld müssen auch die Einwohner des benachbarten Kreises Stormarn für das Wohnen bezahlen, der mit einem Index von 112,6 im bundesweiten Vergleich an 83. Stelle steht. Zum Vergleich: "München, Kreis" steht mit einem Index von 216 bundesweit an erster, Görlitz in Sachsen mit 52,8 an letzter Stelle.
"Aber auch eine regionale Differenzierung unterhalb der Kreisebene ist von Bedeutung", macht F+B-Geschäftsführer Dr. Bernd Leutner deutlich. Dies hat Julian Wartenberg, der federführend den Wohnindex erstellt hat, unserer Zeitung am Beispiel des Kreises Nordfriesland aufschlüsselt: So steht innerhalb des Kreises die Gemeinde Kampen auf Sylt - gemessen am Bundesdurchschnitt - mit einem Index von 354,3 an der Spitze. Die Gemeinde Högel östlich von Bredstedt hingegen befindet sich mit einem Index von 63,2 an letzter Stelle - hier ist also das Wohnen deutlich günstiger.

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