Klein Wesenberg/ Seester : Großfeuer auf zwei Bauernhöfen

Mehr als 100 Feuerwehrleute waren beim Großfeuer im Einsatz. Foto: Wüst
Mehr als 100 Feuerwehrleute waren beim Großfeuer im Einsatz. Foto: Wüst

Zwei Großfeuer auf Bauernhöfen: In Klein Wesenberg und Seester wurden Gebäude zerstört. Menschen wurden nicht verletzt. Schweine und Kühe wurden gerettet, zahlreiche Hühner sind verbrannt.

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19. Juli 2009, 04:43 Uhr

Ein Großfeuer hat Freitagabend das Wirtschaftsgebäude eines großen Bauernhofes im Ortskern von Klein Wesenberg (Stormarn) bis auf die Grundmauern zerstört. Die Leitstelle gab Großalarm und schickte neun Feuerwehren mit mehr als 100 Mann an den Einsatzort. Menschen wurden nicht verletzt. Fünf Schweine konnte der Bauer noch retten. Seine 30 Hühner verbrannten jedoch.
Landwirt Emil Rathje kam gerade mit einer Fuhre Stroh vom Feld, als er den Brandgeruch bemerkte und die Flammen sah. Zeitweise loderten die Flammen über zehn Meter hoch aus dem brennenden Gebäude empor. Trotz eines massiven Löscheinsatzes war dieses nicht mehr zu retten. Mit Erfolg haben die Feuerwehrleute aber das angrenzende Wohngebäude vor einem Übergreifen der Flammen geschützt, sagte Amtswehrführer Albert Iken am Einsatzort. "Zum Glück war eine Drehleiter der Feuerwehr Ratzeburg in der Nähe bei einer Waldbrandübung eingesetzt und deshalb sehr schnell am Einsatzort."
Die Löscharbeiten dauerten bis in die späte Nacht hinein. Die Brandursache ist derzeit noch nicht klar, die Kripo nahm die Ermittlungen auf.
Feuer im Kreis Pinneberg: Alle Kühe gerettet
Ein brennender Stall auch auf einem Bauernhof in Seester. Im Kreis Pinneberg hat am Freitagabend ein Feuer 80 Angehörige der freiwilligen Feuerwehr in Atem gehalten. Wie die Feuerwehr in Pinneberg mitteilte, konnte ein angrenzendes Wohnhaus vor den Flammen geschützt werden. Auch seine 25 Kühe konnte der Landwirt noch vor Eintreffen der Feuerwehr aus dem Stall retten. Die Einsatzkräfte bekamen das Feuer zügig unter Kontrolle und konnten einen Vollbrand verhindern. Brandursache und die Höhe des Sachschadens waren zunächst nicht bekannt.

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