Tinglev/Kiel : Große EU-Katastrophenübung: Retter üben Einsatz in Trümmern

Das Archivbild zeigt eine Übung im September 2017: In den Trümmern der gesprengten Klinik in Klink (Mecklenburg-Vorpommern) trainieren Hundeführer und ihre Tiere das Aufspüren verschütteter Personen.
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Das Archivbild zeigt eine Übung im September 2017: In den Trümmern der gesprengten Klinik in Klink (Mecklenburg-Vorpommern) trainieren Hundeführer und ihre Tiere das Aufspüren verschütteter Personen.

Das Szenario: Ein Erdbeben hat einen Ort in Trümmern gelegt. Jetzt sind die Retter gefragt.

shz.de von
27. Januar 2018, 10:35 Uhr

Tinglev/Kiel | Eine EU-Katastrophenschutzübung zur Rettung von Erdbebenopfern hat am Samstag im dänischen Tinglev begonnen. Es werde versucht, mit schwerem Gerät Opfer nach einem fiktiven Erdbeben aus Trümmern zu bergen, medizinisch zu versorgen, und schließlich auszufliegen, erläuterte Markus Taglieber von der Johanniter-Hilfsorganisation am Samstag in Tinglev. Dort gibt es ein entsprechendes Übungsgelände mit zerstörten Häusern und Trümmern.

Knapp 200 Helfer und mehr als 100 Verletzendarsteller sind beteiligt. Laut Übungsdrehbuch sollen die „Opfer“ am Samstag von Tinglev zum Bundeswehrgelände Rendsburg-Hohn gebracht und von dort am Sonntag ausgeflogen werden.

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