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Grippewelle 2015 : Grippe in SH: 90 Prozent mehr Krankmeldungen

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Im Februar ging der Krankenstand rasant nach oben. Und die Menschen husten und schniefen weiter vor sich her.

shz.de von
erstellt am 13.Mär.2015 | 11:16 Uhr

Kiel | Die Erkältungs- und Grippewelle hat im Februar die Zahl der Krankmeldungen in Schleswig-Holstein nach oben schnellen lassen. Bei der Barmer GEK seien von den erwerbstätigen Versicherten im Februar mehr als 7500 Krankschreibungen wegen akuter Atemwegsinfektionen oder Grippe eingegangen, teilte die Krankenkasse am Freitag in Kiel mit.

In diesem Jahr hat die Grippewelle Deutschland schwer erwischt. Auch in SH wird seit mehreren Wochen gefiebert, geschnupft und gehustet. Längst nicht alle leiden in Deutschland unter der „echten“ Grippe. In gut 60 Prozent wird – sofern überhaupt getestet wird – eine Influenza diagnostiziert, in den anderen Fällen nur eine schwere Erkältung, berichtete das Robert-Koch-Institut vor ein paar Tagen.

Dies seien 90 Prozent mehr als im Januar gewesen. Im Vergleich zum Februar vergangenen Jahres betrug der Anstieg 82 Prozent. Anfang März habe sich die Zahl der Krankmeldungen und der Anteil der Grippe-Erkrankungen auf hohem Niveau fortgesetzt.

Auch in Hamburg meldete die Barmer GEK einen rasanten Anstieg der Grippe-Krankschreibungen. So stieg die Zahl der wegen einer Grippe krankgeschrieben Versicherten auf 198, im Januar lag die Zahl noch bei 84. Das entspricht den Angaben zufolge einer Steigerung von 135 Prozent. Auch für den März rechnet die Kasse mit einem weiteren Anstieg der Grippefälle: Schon jetzt gebe es mit 61 Fällen mehr Grippe-Krankschreibungen als im gesamten März 2014 (52), hieß es.

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