Negernbötel : Glätteunfall: Acht Autos im Graben

Für acht Autofahrer ist der Dienstagabend noch einmal glimpflich ausgegangen: Sie fuhren auf der A21 in den Graben. Ein 20-Jähriger flüchtete von der Unfallstelle.

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08. Februar 2013, 12:08 Uhr

Negernbötel | Für acht Autofahrer ist der Dienstagabend noch einmal glimpflich ausgegangen. Sie waren auf der A21 unterwegs, als die Fahrbahn direkt hinter einem Waldstück zwischen den Anschlussstellen Negernbötel und Daldorf von einem plötzlichen Schneeschauer in eine Eisbahn verwandelte. Innerhalb von 30 Minuten waren acht Richtug Norden fahrende Fahrzeuge weggerutscht und teilweise ineinander gefahren. Verletzt wurde niemand. Mehrere Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Die Autobahn wurde auf dem Streckenabschnitt sofort gesperrt.
Ein 20-jähriger Autofahrer bemerkte das hinter einer Kurve liegende Stauende zu spät und fuhr direkt hinein. Der Fahrer und sein Beifahrer suchten zu Fuß das Weite, wurden aber später von der Polizei in Daldorf gefasst. Dort stellte sich auch raus, dass der gebürtige Russe wenige Stunden zuvor einen Joint geraucht hatte, nur eine vorübergehende Aufenthaltsduldung für den Bereich Hamburg und gar keine in Deutschland gültige Fahrerlaubnis hatte. Er habe in einer Art Kurzschlussaktion das von einem Freund geliehene Auto kurzerhand auf der Autobahn zurückgelassen, um sich der polizeilichen Kontrolle zu entziehen, sagte er.

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