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Von 96 auf 1200 Euro : Gericht: Erhöhung der Hundesteuer für Kampfhund rechtens

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Das Verwaltungsgericht in Schleswig hat gesprochen und weist die Klage eines Tierhalters zurück.

Schleswig | Eine drastisch erhöhte Hundesteuer für einen Kampfhund von 96 auf 1200 Euro ist nach Ansicht des Verwaltungsgerichts Schleswig rechtens. Das Gericht Schleswig wies die Klage eines Tierhalters zurück, wie ein Gerichtssprecher am Donnerstag mitteilte.

Der Hundehalter hatte sich auf eine Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 15. Oktober 2014 gestützt. Danach darf eine Gemeinde zwar eine erhöhte Hundesteuer fordern. Die Erhöhung dürfe aber nicht einem faktischen Verbot der Haltung solcher Hunde gleichkommen („erdrosselnde Wirkung“) und den durchschnittlichen Aufwand für das Halten eines Hundes deutlich übersteigen, hatte das Bundesverwaltungsgericht argumentiert.

Damals war es um einen Fall gegangen, bei dem die Hundesteuer 2000 Euro betrug - das 26-fache der üblichen Satzes. Das Verwaltungsgericht Schleswig hat in seinem Fall eine „erdrosselnde Wirkung“ verneint. Wegen der grundsätzlichen Bedeutung ist Berufung innerhalb eines Monats nach Zustellung des Urteils möglich (Aktenzeichen: 4 A 32/15).

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erstellt am 15.Okt.2015 | 10:50 Uhr

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