Ostermärsche : Gegen Krieg und für den Atom-Ausstieg

Weniger Demonstranten als erwartet zogen in Kiel friedlich zum Asmus-Bremer-Platz. Foto: Wüst
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Weniger Demonstranten als erwartet zogen in Kiel friedlich zum Asmus-Bremer-Platz. Foto: Wüst

Die Ostermärsche stehen im Zeichen des Protests gegen Atomkraft und den Krieg in Afghanistan. Allerdings protestierten weniger Menschen als erwartet.

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25. April 2011, 02:48 Uhr

Die Ostermärsche im Norden stehen in diesem Jahr im Zeichen des Protests gegen Atomkraft und den Krieg in Afghanistan. Unter dem Motto "Bundeswehr raus aus Afghanistan! Atomwaffen abschaffen, Atomkraftwerke abschalten" zogen am Samstag laut Polizei rund 750 Demonstranten durch die Hamburger Innenstadt. Los ging es am Dammtorbahnhof. Auf ihrem Protestzug legten sie einen Zwischenstopp vor dem Vattenfall-Gebäude in der Mönckebergstraße ein, um sich dann zu einer Abschlusskundgebung in St. Georg zu versammeln.
In Kiel zählten die Beamten rund 140 Friedensaktivisten, die mit der Ansage "Es ist Krieg - Entrüstet Euch!" protestierten - erheblich weniger als erwartet. Die Veranstalter hatten im Vorfeld mit mehr als 1000 Teilnehmern gerechnet.

Mit blauen Transparenten, auf denen weiße Friedenstauben abgebildet waren, marschierten sie friedlich durch die Landeshauptstadt. Auch in Wedel (Kreis Pinneberg) hatten die Organisatoren zu einem Ostermarsch aufgerufen.
Deutschlandweit beteiligten sich mehrere tausend Menschen an den traditionellen Ostermärschen. Bundesweit sind über die Osterfeiertage rund 80 Aktionen geplant. Für den Ostermontag haben Umweltorganisationen zusammen mit der Friedensbewegung zu Anti-Atomkraft-Protesten aufgerufen. Die größten im Norden finden vor den Atomkraftwerken Krümmel in Geesthacht und dem AKW in Brunsbüttel statt

(pwü, rtn, dpa, shz)

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